2Markus Zippelt, Dirk Faulhaber, Jens Klingelhöfer, Günter Kapitza,  Christian Schreier, Wilfried Pfuhl, Claas-MalteSturm (von links)Die besten Abschlussarbeiten in der Wirtschaftsinformatik sind während einer Feierstunde an der Fachhochschule in Friedberg mit Preisen ausgezeichnet worden. Sie waren mit jeweils 1000 Euro dotiert und wurden von langjährigen Industriepartnern des Fachbereichs Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung gestiftet.

Christian Schreier hatte die beste Arbeit auf dem Gebiet „IT-Advisory and Compliance“ eingereicht. IT-Compliance befasst sich mit Datensicherheit und der Einhaltung von gesetzlichen und vertraglichen Regeln beim Umgang mit elektronisch gespeicherten Daten. Für die „Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Nutzung der SAP Exchange infrastructure zur Umsatzsteuervoranmeldung“ erhielt Schreier von Günter Kapitzka den Preis der KPMG Deutsche Treuhand GmbH.

Die Bad Nauheimer inconso AG stiftete den Preis für die Kategorie „IT-Systeme in der Logistik“. Für die „Entwicklung eines Monitoring-Systems zur Prozessüberwachung komplexer Anwendungssysteme in der Logistik“ erhielt Claas-Malte Sturm 1000 Euro aus den Händen von inconso-Vorstand Wilfried Pfuhl.

Den Preis auf dem Gebiet Softwareengineering überreichte Dirk Faulhaber, Geschäftsführer des IT-Beratungsunternehmens Opitz Consulting. Er ging zu gleichen Teilen an Markus Zippelt, der die „Chancen für Banken durch Web 2.0“ untersucht hatte, und an Jens Klingelhöfer, dessen Arbeit sich dem „Clustern von ‚Applikationsservern im CURSOR-CRM“ befasste.

Für das Rahmenprogramm der Veranstaltung sorgte mit kabarettistischen Einlagen der als hessischer Asterix-Übersetzer bekannte Jürgen Leber. Prof. Dr. Matthias Willems, der wie im Vorjahr die Preisverleihung moderierte, sah in dem Engagement der drei Unternehmen ein Zeichen für deren Interesse an einer nachhaltigen engen Kooperation mit der Fachhochschule. Studentische Praktika und Abschlussarbeiten in den Firmen und Vorträge von Unternehmensvertretern an der FH seien für beide Seiten ein Gewinn. Die Preise dokumentierten, dass die Friedberger Absolventen der Wirtschaftsinformatik gefragt seien und Top-Unternehmen sich um sie bemühten.