Zufriedene Preisträger und Firmenvertreter nach der Verleihung: Oliver Brombach, Dirk Faulhaber, Thomas Fuchs, Oliver Pfeiffer, Susanne Keiffenheim, Benjamin Asbach, Alexander Friedrichs, Wilfried Pfuhl (von links)Die besten Abschlussarbeiten in der Wirtschaftsinformatik sind während einer Feierstunde an der Fachhochschule in Friedberg ausgezeichnet worden. Die mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise wurden von langjährigen Industriepartnern des Fachbereichs Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung gestiftet.

Thomas Fuchs hat die beste Arbeit auf dem Gebiet „IT-Advisory and Compliance“ eingereicht. IT-Compliance befasst sich mit Datensicherheit und der Einhaltung von gesetzlichen und vertraglichen Regeln beim Umgang mit elektronisch gespeicherten Daten. „Synergien zwischen Business Process Management und Enterprise Architecture“ hatte der Autor untersucht und erhielt dafür von Oliver Pfeiffer den Preis der KPMG Deutsche Treuhand GmbH.

Den Preis auf dem Gebiet Softwareengineering überreichte Dirk Faulhaber, Geschäftsführer des IT-Beratungsunternehmens Opitz Consulting. Er ging an Benjamin Asbach und Alexander Friedrichs, die gemeinsam das Thema "Evaluierung des RETE-Algorithmus auf Unternehmensprozesse eines Finanzdienstleisters" bearbeitetet hatten.

Die Bad Nauheimer inconso AG stiftete den Preis für die Kategorie „IT-Systeme in der Logistik“. Wilfried Pfuhl überreichte ihn zu gleichen Teilen an Oliver Brombach, der sich mit der „Integration der strategischen Netzwerkplanung in SAP“ befasst hatte, und Susanne Keiffenheim, deren Thema „Business Process Monitoring im Bereich einer SAP-SCM-Implementierung“ lautete.

Für das Rahmenprogramm der Veranstaltung sorgte mit improvisierten Szenen das Frankfurter Ampere Theater. Prof. Dr. Matthias Willems, der die Preisverleihung wie in den Vorjahren moderierte, freute sich über die Zahl von insgesamt 20 eingereichten Arbeiten. Er sah in dem Engagement der drei Unternehmen ein Zeichen für deren Interesse an einer nachhaltigen engen Kooperation mit der Fachhochschule. Studentische Praktika und Abschlussarbeiten in den Firmen und Vorträge von Unternehmensvertretern an der FH seien für beide Seiten ein Gewinn. Die Preise dokumentierten, dass die Friedberger Absolventen der Wirtschaftsinformatik gefragt seien und Top-Unternehmen sich um sie bemühten.