Übergabe der Preise der prämierten DiplomarbeitenAndreas Heß hat den erstmals vergebenen Innovationspreis der Gesellschaft zur Förderung des Studiengangs KrankenhausTechnikManagement (KTM) erhalten. Dem Ingenieur, der KTM an der FH Gießen-Friedberg studiert hat, wurde die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Diplomarbeit zugesprochen. Darin hat er sich am Beispiel eines hessischen Universitätsklinikums mit der Umlage der Baunutzungskosten bei der Kalkulation von Diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG) befasst. Thorsten Tavernier erhielt den zweiten Preis für seine Arbeit mit dem Thema „Risc–Management – Gefahrenbetrachtung im Krankenhaus“.

Der Hessische Wissenschaftsminister Udo Corts ist Schirmherr dieses neuen Innovationspreises. Bei der Fördergesellschaft, die den Preis auslobt, handelt es sich um einen Alumniverein, der im Jahr 2004 an der Fachhochschule Gießen-Friedberg gegründet wurde. Um Erfahrungen und Informationen aus der Praxis in die Lehre einfließen zu lassen, pflegt der Verein Kontakte und Kooperationen mit allen Institutionen und Unternehmen, in denen KTM-Absolventen tätig werden.

Prof. Lüder Clausdorff, Leiter des Studienganges, erläutert die Gründe für die Ausschreibung: „Ziel des Innovationspreises ist es, Absolventen für hervorragende Leistungen auszuzeichnen. Außerdem soll er dazu beitragen, die Öffentlichkeit und die Fachwelt über den Studiengang KrankenhausTechnikManagement zu informieren.“ Der Krankenhausmarkt – so Clausdorff - stelle mit einem Umsatz von ca. 60 Milliarden Euro einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland dar. Renommierte Wirtschaftsinstitute bescheinigten dem Gesundheitswesen, vor allem den Krankenhäusern, auch in Zukunft erstklassige Wachstums- und Innovationspotenziale. Dies bedeute für die Absolventen sehr gute Berufsperspektiven. Der Studiengang KTM sei das europaweit einzige akademische Qualifikationsangebot für Fachingenieure, die sich auf das Planen, Bauen und Managen von Krankenhäusern spezialisieren wollen.