Prof. Joachim Breckow ist seit Jahresbeginn stellvertertender Vorsitzender des SSK-Krisenstabs.Drei Wissenschaftler der Technischen Hochschule Mittelhessen werden in den kommenden Jahren die Bundesregierung in Angelegenheiten des Schutzes vor den Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen beraten.

Prof. Dr. Joachim Breckow vom Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik (MNI) ist von der Bundesumweltministerin in die Strahlenschutzkommission (SSK) berufen worden. Das 20-köpfige Expertengremium befasst sich unter anderem mit der Bewertung biologischer Strahlenwirkungen, der Entwicklung der Strahlenexposition der Bevölkerung und Maßnahmen zum Strahlenschutz. Der Physiker Breckow ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des SSK-Krisenstabs.

Der Kommission arbeiten mehrere Ausschüsse zu. Mitglied des Ausschusses für Strahlenschutz in der Medizin ist seit Jahresbeginn Prof. Dr. Martin Fiebich vom Fachbereich Life Science Engineering. Das Gremium befasst sich zum Beispiel mit der diagnostischen und therapeutischen Strahlenanwendung oder Fragen der Qualifikation von Personal in der Strahlenmedizin.
In den Ausschuss für Radioökologie wurde der Wissenschaftliche Mitarbeiter Volker Grimm vom Fachbereich MNI berufen. Dort befasst er sich mit Fragen von Entstehung, Vorkommen und Ausbreitung radioaktiver Stoffe in der Umwelt.

Alle drei Wissenschaftler arbeiten am Institut für Medizinische Physik und Strahlenschutz an der THM in Gießen. Die Mitgliedschaft in der Strahlenschutzkommission und in den Ausschüssen sind persönliche Ehrenämter.