Die Preisträger Marius Wingenfeld, Michael Beutel und Kai Mühlebach (v.l.)Der VDI-Bezirksverein Frankfurt-Darmstadt hat drei Absolventen der Fachhochschule Gießen-Friedberg ausgezeichnet. Den mit 300 Euro dotierten ersten Preis erhielt der Jahrgangsbeste Kai Mühlebach. Jeweils 200 Euro bekamen Marius Wingenfeld und Michael Beutel. Die drei Diplom-Ingenieure haben ihr Studium am Friedberger Fachbereich Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie abgeschlossen. Sie konnten die erstmals verliehenen Förderpreise während einer Feierstunde von Dr. Hermann Oppermann, dem stellvertretenden Vorsitzenden des VDI-Bezirksvereins, entgegennehmen.

Kai Mühlebach studierte Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Konstruktion/Leichtbau und schloss das Studium mit der Note 1,4 ab. Seine Diplomarbeit trug den Titel „Mehrkörpersimulation und Finite-Elemente-Analyse zur konstruktiven Auslegung von Getriebebauteilen“. In der Arbeit, die von Prof. Dr. Hardy Weisweiler betreut wurde, untersuchte Mühlebach computergestützt Eigenschaften einer modernen PKW-Schaltung, die sich zurzeit in der Entwicklung befindet. In der Automobilbranche hat Kai Mühlebach nach seinem Studium auch eine Anstellung gefunden. Er ist bei der Firma BMW in der Entwicklung von Antriebssystemen mit Projektmanagementaufgaben befasst.

Den zweiten Preis erhielt Marius Wingenfeld, der ebenfalls den Schwerpunkt Konstruktion/Leichtbau im Studiengang Maschinenbau gewählt hatte und die Gesamtnote 1,5 erzielte. Er arbeitet heute bei Advanced Car Technology Systems in Aschaffenburg und ist dort Testingenieur in der Crash-Simulation. Seine Diplomarbeit wurde von Prof. Wolfgang Messer betreut. Sie trug den Titel „Aufbau eines Referenzsystems zum Prüfen von BSD-Funktionen“. Darin entwickelte er ein System, mit dem auf Laserbasis tote Winkel zum Beispiel bei Überholvorgängen im Straßenverkehr überwacht werden können.

Bester Absolvent des Studiengangs Mechatronik und insgesamt dritter Preisträger ist Michael Beutel, der mit der Note 1,5 abschloss. Der Ingenieur hat sich in seiner von Prof. Dr. Klaus Brillowski betreuten Diplomarbeit mit dem Einfluss einer Unwucht an komplexen Werkzeugen auf die Arbeitsqualität beschäftigte, Er arbeitet heute bei einem mittelständischen Hersteller von Verpackungsmaschinen in Wettenberg und ist dort mit der Projektierung von Anlagen beschäftigt.

Prof. Weisweiler, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Mechatronik, Materialtechnologie, zeigte sich erfreut über die erstmalige Vergabe der Förderpreise durch den VDI. Sie dokumentiere die hohe Ausbildungsqualität in Friedberg und sei eine Anerkennung herausragender Studien- und Prüfungsleistungen, die nachfolgende Studentinnen und Studenten motiviere.