Am Bildschirm in Bewegung bleibenNach wenigstens teilweise Präsenz ermöglichendem Sommer und Herbst hat wieder die Zeit digitaler Angebote begonnen: Die Hochschul-Informations-Tage finden Anfang Januar digital statt und auch der Hochschulsport setzt mit dem studentischen Gesundheitsmanagement „Studium 360°“ auf Bewegung am und vor dem Bildschirm: Wie im Frühjahr haben die „healthy weeks“, die sich an alle THM-Mitglieder richten, erneut den „Tag der bewegten Hochschule“ ersetzt. „Wir alle wissen, wie wichtig Bewegung für Körper und Geist sind. Und wir alle wissen, dass wir uns – gerade jetzt – eigentlich viel zu wenig bewegen“, sagt Dagmar Hofmann, Leiterin des Hochschulsports. Oftmals fehle es einfach an einem Angebot. Das habe sie mit ihrem Team machen wollen.

Vier Wochen standen so unter je einem Motto: „Bewegung & Fitness“, „Work-Life-Balance“, „Gesunde Ernährung“ sowie „Psychisch fit“. In jeder Woche gab es entsprechende Bewegungsangebote und passende Tipps und Hinweise für einen gesünderen Lebensstil sowie ein Quiz. Gewinne wurden bereitgestellt durch den AStA Gießen, die Techniker Krankenkasse und den Hochschulsport selbst.

Jeden Dienstagabend vertiefte ein Experten-Talk das Wochenthema. Sportwissenschaftler Christofer Segieth vermittelte unter dem Titel „Anatomie verstehen – Training verstehen“ Verständnis für den eigenen Körper und wie daraus ein Bewegungsplan abzuleiten sei. Unter „Herzrasen“ referierte der ehemaligen Fußball-Profi Daniel Engelbrecht über das Erreichen von Zielen, zerstörte Lebensträume und wie man damit umgehen kann. Über Ernährung und deren Auswirkungen auf Körper und Geist sprach der Oecotrophologe Uwe Schröder – und fand damit besonders großen Anklang. Schließlich wurde das Expertenforum „Psychisch fit studieren“ in Kooperation mit der Zentralen Studienberatung angeboten.

„Wir freuen uns, dass so viele Hochschulangehörige unsere Angebote wahrnehmen – vor allem auch regelmäßig“, zieht Hofmann ein Fazit. Dies zeige aber zugleich, dass der Bedarf vonseiten der Hochschulmitglieder vorhanden sei. Und bedeute in der Konsequenz auch: Wenn die Corona-Lage im Frühjahr 2022 Sport in Präsenz weiter nur sehr beschränkt erlaube, werden die „healthy weeks“ als digitale Alternative erneut angeboten.