Die MBA-Graduierten der THM der beiden Corona-Jahrgänge haben ihre Urkunden im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier erhalten. Foto: THMEs sind vielfältige Branchen, aus denen die Absolventinnen und Absolventen der THM Business School kommen: Betriebswirte, Ingenieurinnen, IT‘ler und Juristen. Doktoren des Engineerings, Chemical Engineering und der Molekular Neurology, ebenso wie Akademikerinnen aus dem Bereich der Ernährungs- und Sportwissenschaften und den Sozialwissenschaften haben auch während der Corona-Pandemie in Teilzeit neben ihren Berufen den „Master of Business Administration“ (MBA) gemacht und sind nun im Rahmen einer Abschlussfeier in Bad Nauheim verabschiedet worden. Coronabedingt wurde die Veranstaltung erstmalig mit zwei Jahrgängen gleichzeitig durchgeführt.

„Wir sind froh, dass unser ,Partial-Female-Scholarship‘ Früchte getragen hat, um den Frauenanteil zu steigern“, sagt Studiengangsleiter Prof. Jan Freidank. Frauen seien in berufsbegleitenden Programmen häufig unterrepräsentiert. Die 38-köpfige Kohorte besteht neben sieben Frauen auch aus 19 internationalen, in Deutschland beschäftigten Menschen. „Mit ein wenig Stolz können wir sagen, dass mittlerweile jedes größere Unternehmen aus Mittelhessen und viele darüber hinaus Absolventinnen und Absolventen unseres Programms beschäftigt – dies ist ein Entwicklungsschub für unsere Region“, so Freidank.

Der berufsbegleitende MBA wird an der THM seit nunmehr 20 Jahren angeboten und hat 324 Menschen aus 17 Kursen einen Abschluss eingebracht. Der 18. Kurs steht kurz vor dem Abschluss, der 19. ist vor einem halben Jahr gestartet. Die 20. Kohorte startet mit dem Wintersemester im Oktober.

Die Zahlen belegen, dass sich das Angebot der THM gegen starken Wettbewerb – immerhin gibt es mehr als 200 MBA-Programme in Deutschland – als feste Größe etabliert hat. Die Qualität bestätigt auch die CHE-Befragung der ZEIT, die Wirtschaftsmaster-Programme in ganz Deutschland untersucht hat. Dabei befindet sich die THM unter den besten zehn. „Wir verstehen uns zwar als regionaler Anbieter aber sind dennoch international ausgerichtet“, sagt Freidank und ergänzt: „Lehrort ist der Campus in Friedberg, da viele Teilnehmenden aus der Rhein-Main Region kommen.“