Die "Arbeitsgruppe Chancengerechtigkeit" der THM (von links): Martin Jung, Michaela Zalucki, Gonca Sariaydin, Claudia Fabel und Leonie Alteheld. Rechts Präsident Prof. Matthias Willems Für die TH Mittelhessen hat Präsident Prof. Dr. Matthias Willems die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Damit verpflichtet die Hochschule sich – so der Text der Erklärung –, „ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist.“ Weiter heißt es: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Die Anerkennung und Förderung dieser vielfältigen Potenziale schafft wirtschaftliche Vorteile für unsere Organisation.“

Die Initiative wird vom Verein „Charta der Vielfalt e.V.“ getragen. Ihm gehören neben der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration mehr als 20 in Deutschland tätige Großunternehmen an. Schirmherrin ist die Bundeskanzlerin. Bisher haben 2700 Firmen und andere Organisationen die Charta unterschrieben, ein Drittel von Ihnen aus dem öffentlichen Sektor.

Mit der Selbstverpflichtung bekennt sich die Hochschule zu einer „Organisationskultur (…), die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt ist. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Vorgesetzte wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Werte erkennen, teilen und leben.“ Einrichtungen, die sich zur Charta der Vielfalt bekennen, sollen über die „Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der Vielfalt und Wertschätzung jährlich öffentlich Auskunft geben.“