Fast ein Viertel der dänischen Energie kommt aus Windkraft. (Foto: Adobe Stock)Die Preise für Strom und Gas steigen, die Heizung wird immer zögerlicher eingeschaltet und viele Konsumenten sind verunsichert. Die Energiekrise und ihre Folgen machen sich im Alltag bemerkbar. Muss das so drastisch sein? Eine Antwort kann lauten: Nein. Ein Vorzeigebeispiel ist Dänemark und dessen Förderung der Windenergie.

Dr. Stefan Lechner, Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), kennt sich in diesem Themenkomplex aus. Sein Wissen möchte er mit Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit teilen und diskutieren. Deshalb hält er am 23. November ab 19.15 Uhr im THM-Auditorium, Gebäude A20 in der Gießener Wiesenstraße, einen kostenfreien Vortrag.

Lechner lehrt und forscht seit 2015 an der THM im Fachgebiet Energiewirtschaft und Energiesysteme. Der Ingenieur für Energietechnik belegte ein Forschungssemester an der Universität Aarhus in Dänemark und verlegte zwischenzeitlich seine Tätigkeit komplett dorthin. Ausganspunkt waren gemeinsame Forschungsbereiche mit dänischen Kollegen. Als Fachmann der deutschen Energielandschaft ist Lechner seit knapp 20 Jahren Zeuge der deutschen Energiewende. Nun hat er viele Facetten unseres Nachbarlandes und dessen ganz eigenen Weg in Energieversorgung und Energiepolitik kennengelernt.

In seinem Vortrag befasst Lechner sich darüber hinaus mit den erneuerbaren Energien, im speziellen der Windkraft, sowie mit verschiedenen Formen des Heizens und der Fernwärme, aber auch mit Atomenergie oder Erdgas. Ebenfalls behandelt werden der Verkehrssektor und die Landwirtschaft als Energiekonsumenten. Auch unterschiedliche gesellschaftliche Komponenten in Bezug auf die Energiewende will er beleuchten.

Fragen können vorab an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.