Prof. Dr.-Ing. Thomas Pyttel führt den Schülerinnen und Schülern einen Crash-Test mit einem Modellauto vor.Vor dem Open A5 verfolgen Schülerinnen und Schüler einen Crash-Test mit einem Modellauto, im Motorsport-Labor heulen die Antriebe auf dem Prüfstand – es wird gelötet, gerechnet und programmiert. Beim Aktionstag „Erlebnis Hochschule“ hat die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Friedberg Faszination für ein Studium geweckt.

Rund 400 Jugendliche der Klassen 11 bis 13 aus der Region nutzten die Gelegenheit, den Campus kennenzulernen, sich über Studiengänge zu informieren und persönlich mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch zu kommen. Das Organisationsteam hatte ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag angeboten wurde. Die Schülerinnen und Schüler konnten aus insgesamt zehn Themenfeldern wählen – von Angewandter Physik über Medieninformatik bis Wirtschaftsingenieurwesen.

Mitorganisatorin Alexandra Wenig und Hochschulpräsident Prof. Dr. Matthias Willems hießen die jungen Menschen im voll besetzten Hörsaal willkommen: „Wir freuen uns, dass Sie alle hier sind und heute die Möglichkeit nutzen, unsere Hochschule kennenzulernen“, sagte der Präsident. Zugleich hob er die familiäre Atmosphäre am Friedberger Campus hervor und ermutigte die Gäste, die Angebote zu nutzen und sich auszuprobieren.

In Kleingruppen entdeckten die Schülerinnen und Schüler den Campus und die Aktionen der Fachbereiche Maschinenbau, Mechatronik und Materialtechnologie (M), Informationstechnik-Elektrotechnik-Mechatronik (IEM), Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung (MND), Wirtschaftsingenieurwesen (WI) sowie Medien und Kommunikation (MuK). „Das Konzept hinter dem Tag ist einfach“, berichtete Arndt Schieb, ebenfalls Teil des Organisationsteams: „Wir bieten die Möglichkeit, selbst herauszufinden, was einen wirklich anzieht, begeistert und vielleicht den eigenen Bildungsweg beeinflusst.“

Hochschulpräsident Prof. Dr. Matthias Willems hieß die jungen Menschen im voll besetzten Hörsaal willkommen.So konnten die Jugendlichen aus rund 30 Workshops wählen, selbst aktiv werden und die Studiengänge praxisnah kennenlernen: Im Labor für Robotik, Aktorik und Sensorik bauten sie einen digitalen Würfel zusammen, während sie im Motosport-Labor Einblicke in moderne Fahrzeugtechnik erhielten. Prof. Dr.-Ing. Thomas Pyttel führte einen Crash-Test mit einem Modellauto vor.

Im CAD-Labor entwarfen die Teilnehmenden technische Zeichnungen am Computer, während andere im Labor für Verbrennungsmotoren selbst Hand anlegten und schrauben durften. Beim Planspiel „Logistik erleben: Die Vogelhaus-Challenge“ planten und optimierten sie logistische Prozesse.

Im hauseigenen Makerspace Open A5 erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Grundlagen des 3D-Drucks kennenzulernen. Abgerundet wurde das Programm durch Informationsveranstaltungen zum Studium an der THM, Programme wie „GettING Started“ und Einblicke von Absolventinnen und Absolventen und ihre Berufsperspektiven.

Das Organisationsteam zieht eine positive Bilanz: „Die hohe Beteiligung und die große Nachfrage zeigen, wie wertvoll solche Erfahrungen für die Studienorientierung junger Menschen sein können – und wie wichtig es ist, Neugier Raum zu geben.“