Im Blitzlicht stellt THM-Alumnus Henrik Sprankel den Schülerinnen und Schülern seine Arbeit als Entwicklungsingenieur vor. FIT für die Studienwahl – so heißt der Schnuppertag an der THM auf dem Campus Friedberg für die Oberstufe. Von Bahningenieurwesen über Maschinenbau bis Wirtschaft präsentierten Lehrende und Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in verschiedenen Projekten, wie praxisnah die jeweiligen Studiengänge sind.

Gut 230 Schülerinnen und Schüler sind zum diesjährigen FIT (Friedberger Informationstag) gekommen, 70 mehr als im vergangenen Jahr. Sie besuchen aktuell die Oberstufe an Gymnasien, Fachoberschulen und beruflichen Schulen in Oberursel, Wetzlar, Bad Homburg, Bad Nauheim, Butzbach, Ortenberg und Marburg Den Informationstag organisiert die THM in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt für den Hochtaunuskreis und den Wetteraukreis. Die zwölf begleitenden Lehrkräfte aus den Schulen bekamen ebenfalls neue Einblicke in Labore und Fachbereiche. Lena Bamberger von der Kontaktstelle Schule&THM hatte das Programm mit den Fachbereichen für sie organisiert.Im Labor Robotik-Aktorik-Sensorik bauen die Schülerinnen und Schüler ihren eigenen digitalen Würfel.

Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld aus einem von fünf Themenfeldern ihren Interessenschwerpunkt ausgewählt: „Technik und Elektronik“, „Technik und Mechanik“, „Physik und Mobilität“, „Wirtschaft und Technik“ sowie „Informatik in Medien und Wirtschaft“. Sie experimentierten unter anderem im Physiklabor und ließen Bälle schweben, bauten einen eigenen digitalen Würfel, bekamen einen ersten Einblick in ein CAD-Programm und konstruierten mithilfe dieser Software einen Raketen-Schlüsselanhänger oder durften selbst einen Zug beziehungsweise eine Straßenbahn mithilfe der Fahrsimulatoren steuern.

Im anschließenden „Blitzlicht“ erhielten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Einblick von Henrik Sprankel: Er studierte Physikalische Physik (heute Angewandte Physik) am Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften und Datenverarbeitung in Friedberg und arbeitet heute als Entwicklungsingenieur bei der Firma Werth Messtechnik. Sein Vortrag stand unter dem Motto „Hightech zum Durchblicken: industrielle Computertomografie bei Werth".  Selbst einmal Lokführerin oder Straßenbahnfahrer sein: Das erleben die Schülerinnen und Schüler an den Fahrsimulatoren der THM.

Doris Helf von der Zentralen Studienberatung fasste zum Schluss alles Wissenswerte über ein Studium an der THM zusammen: Beratungsangebote, Bewerbungsfristen, Zugangsvoraussetzungen und vieles mehr. Die Beratung für Studieninteressierte und Studierende ist kostenfrei und vor Ort, telefonisch oder online möglich. Der direkte Kontakt zu Studierenden und Lehrenden ermöglichte den Schülerinnen und Schülern einen umfangreichen Einblick, warum sich ein Studium an der THM lohnt.