Über Fragen des Hochschulzugangs und der Studienwahl referierte Kristin Reineke. Zu einer Fortbildung trafen sich 16 Lehrerinnen und Lehrer von Gymnasien und Beruflichen Schulen an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Eingeladen hatten die Zentralen Studienberatungsstellen der JLU und der TH Mittelhessen.

Mit der Veranstaltung wollten die Initiatoren ihre Gäste über Fragen des Hochschulzugangs und der Studienwahl informieren. Dabei sollte es nicht darum gehen, die Pädagoginnen und Pädagogen zu Experten zu machen, die sich in allen Details auskennen. Sie sollen aber in der Lage sein, den Studienwahlprozess ihrer Schülerinnen und Schüler kompetent zu begleiten.

THM-Studienberaterin Kristin Reineke beleuchtete in ihrem Vortrag, welche Kriterien den Prozess der Studienwahl und die Entscheidung für einen bestimmten Studiengang, eine Hochschule oder einen Studienort beeinflussen. In der anschließenden Diskussion stand die Frage im Zentrum, wo die Berufs- und Studienorientierung in der Schule ihren Platz haben kann.

Die Frage, wie man einen Studienplatz bekommt, stand im Zentrum des Beitrags von Alexander Kohrt, Studienberater an der JLU. Mit welchen Schulabschlüssen können Schülerinnen und Schüler was studieren? Wie wählen die Hochschulen aus? Wann gibt es Eignungsprüfungen? Welche Sprachkenntnisse werden verlangt? Wo muss man Praktika vorweisen? Das waren einige der Vortragsthemen, zu denen die Lehrerinnen und Lehrer Klärungsbedarf hatten.

Die beiden Hochschulen hatten ihre Veranstaltung im Rahmen der BMBF-Projekte "Einstieg mit Erfolg" (JLU) und "Klasse in der Masse" (THM) konzipiert und organisiert.