Unterzeichnung der Dienstvereinbarungen im Büro des Präsidenten: Ingmar Böffel, Stabsstelle für rechtliche Querschnittsaufgaben und Datenschutz, GPR-Vorsitzender Eberhard Weber, Präsident Prof. Matthias Willems sowie die stellvertretenden GPR-Vorsitzenden Winfried Seipp und Lothar Stampe (von links)Der Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen und die weitere Ausgestaltung der Gleitzeit sind Gegenstand zweier Dienstvereinbarungen, die Gesamtpersonalrat und Hochschulleitung der TH Mittelhessen geschlossen haben.

Angeregt von der Personalvertretung hat die Hochschule mit einer Rahmendienstvereinbarung zur Informationstechnik festgelegt, welche grundlegenden Regeln bei Einführung und Betrieb von IT-Systemen zu beachten sind, damit die Interessen der Beschäftigten gewahrt bleiben. Präsidium und Gesamtpersonalrat sind sich einig, dass Informationstechnik den Menschen bei seiner Arbeit unterstützen und ihn nicht ersetzen soll. Sie darf nicht verwendet werden, um das Verhalten oder die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kontrollieren.

Präsident Prof. Dr. Matthias Willems begrüßte die Übereinkunft: „Das ist eine sehr gute Basis dafür, die Abläufe an unserer Hochschule mithilfe digitaler Technik transparent und effizient zu gestalten. Dabei ist mir wichtig, dass niemand sich von der Entwicklung überfahren fühlt. Wir wollen vielmehr die Beschäftigten der THM davon überzeugen, dass die Informationstechnik ihre Arbeit erleichtert.“

Eine Ergänzung haben Personalrat und Präsidium zur Gleitzeit vereinbart. Alle Beschäftigten sollen im Lauf des kommenden Jahres die Möglichkeit erhalten, Beginn und Ende ihrer Arbeitszeit an ihrem Dienstcomputer zu buchen. Wer diese Variante nutzt, erhält dafür eine pauschale Zeitgutschrift.