Um die komfortable Rechnerkommunikation auf dem Campus zu ermöglichen, hat die Fachhochschule in Gießen ein örtliches Funknetzwerk (Wireless Local Area Network – W-LAN) in Betrieb genommen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass vor allem Studierende mobil im Internet arbeiten und kabellos per E-Mail korrespondieren können.
An verschiedenen Orten des Hochschulgeländes sind so genannte Access Points (Zugangspunkte) installiert, die mittels Funkwellen Daten übertragen. In der Cafeteria im A-Gebäude oder in der Aula im Haus an der Eichgärtenallee können Studierende mit ihren Notebooks jetzt drahtlos online kommunizieren. Wer das neue Serviceangebot wahrnehmen will, braucht eine E-Mail-Adresse an der FH Gießen-Friedberg und ein Zugangspasswort für das Netzwerk. Beides erhält man beim Datenverarbeitungszentrum der FH. Dort gibt es unter der Adresse www.dvz.fh-giessen.de auch weitere Informationen zum W-LAN.
In den nächsten Monaten will die Hochschule durch das Nutzerverhalten Aufschluss darüber gewinnen, wie groß der Bedarf an Angeboten zur drahtlosen Kommunikation ist. Bei starker Nachfrage ist ein Ausbau der informationstechnischen Infrastruktur vorgesehen. Es ist zudem geplant, den Zugang übergreifend für Gießen und Friedberg zu öffnen, so dass Studierende mit nur einem Identifizierungscode an beiden Hochschulstandorten per W-LAN ins Netz gelangen können.
Die FH registriert alle Netzwerkteilnehmer und trifft Vorsorge für die Sicherheit des Systems, sowohl was Datenschutz als auch die Abwehr von Viren betrifft. Beim Betrieb der örtlichen Funknetzwerke achtet die Hochschule ebenfalls auf gesundheitliche Aspekte. So wird die Emission elektromagnetischer Strahlen gemessen und bei der Installation von Access Points ein Mindestabstand zu den Gebäudenutzern eingehalten.