Mit rund zwei Dutzend Schulen aus allen mittelhessischen und einigen weiteren Landkreisen ist die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) oder einer ihrer Fachbereiche in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Schule&THM regelmäßig im Austausch. Das Ziel ist es, mit jeweils auf die Lehrschwerpunkte der Schulen ausgerichteten Angeboten auf ein Studium vorzubereiten, Zugang zu naturwissenschaftlich-technischen Angeboten zu vereinfachen und dabei insbesondere junge Frauen anzusprechen. Über Neuerungen – etwa den Weg zu einer Promotion an der THM – hat sich Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht mit den Schulleitungen ausgetauscht.

Dazu stellten Dr. Sina Weidenweber, zuständig für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der THM, und Dr. Stefanie Klos, Leiterin des auf die Vorbereitung zur Professur angelegten Programms ProTHM, ihre jeweiligen Arbeitsbereiche und daraus erfolgreiche Beispiele vor. Erwähnt wurde etwa der erste „Dr.-Ing.“, der in diesem Sommer aus dem Promotionszentrum für Ingenieurswissenschaften (PZI) hervorgegangen ist, es ging aber auch um Anforderungen und die Wahl des richtigen Fachgebietes.

Damit der Karriereweg bis zu Promotion und Habilitation führen kann, muss zuerst aber der Einstieg in ein Studium gelingen. Dazu stellte Specht „Welcome&Stay“ vor, das im Rahmen des Förderprogramms „Hohe Qualität in Studium und Lehre, gute Rahmenbedingungen des Studiums (QuiS)“ läuft und darauf ausgelegt ist, die Studienerfolgsquote und die Durchlässigkeit im Bildungssystem zu erhöhen. Die Programme sollen jenen eine Chance eröffnen, deren Studieneinstieg sich schwieriger gestaltet.

Dass gerade für junge Menschen Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle spielt, bestimmt auch das Handeln der THM: In diesem Jahr wurde die dem Präsidium zugeordnete Stabstelle Nachhaltigkeit eingerichtet, in der Juliane Wegner und Larissa Katzmann tätig sind. Beide stellten den Schulleitungen ihre Arbeit, ihre Pläne und die damit verbundenen langfristigen Auswirkungen auf Studium, Lehre und Verwaltung der THM dar.

Nach diesen drei Kurzvorstellungen hatten Teilnehmenden die Gelegenheit, in entsprechenden „Breakout Rooms“ tiefer in die Materie einzutauchen und Inhalte für Unterricht und Projekte mitzunehmen.