Create a Difference

Veranstaltungsdetails

Datum, Uhrzeit 15. Mai 2024, 19:00
Koordination FB Wirtschaftsingenieurwesen und Präsidium
Moderation Prof. Holger Rohn, FB Wirtschaftsingenieurwesen
Zielgruppe Alle Hochschulangehörigen sowie alle Interessierten sind eingeladen.
Ort Hybrid aus A15.0.25 (ehemaliges Spannfeld), Campus Gießen

Hinweis: Die Veranstaltung wird live übertragen: go.thm.de/ringvorlesung-41
Sie können Ihre Fragen über den Chat mit in die Diskussion einbringen.

  • Begrüßung
    Dirk Metzger, Vizepräsident Technische Hochschule Mittelhessen
  • Urbane Freiräume zukunftsfähig entwickeln: Biodiversität, Nachhaltigkeit und Resilienz
    Dr. Volkmar Wolters, Tierökologie, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Wettbewerb „Create a Difference“ zur Neugestaltung Campusfläche A15
    Laura Gottschalk, green office, Technische Hochschule Mittelhessen
  • Preisverleihung
  • Projektvorstellung durch die Preisträger des Wettbewerbs
  • Diskussionsrunde

Die Hochschule hat sich zum Ziel gesetzt, die Fläche hinter dem Gebäude A15 (Campus Gießen) durch bauliche Maßnahmen weiterzuentwickeln und den Studierenden die Gelegenheit zu bieten, sich an dieser Neugestaltung zu beteiligen. Die Aufenthaltsqualität dieses Bereiches soll gesteigert und als Raum für kreatives Arbeiten und Austausch etabliert werden. In diesem Zuge sollen auch ökologische Aspekte berücksichtig und die Potenziale zur Förderung der Biodiversität und des Mikroklimas erschlossen werden.

In seiner Begrüßung wird Prof. Dirk Metzger das Thema Nachhaltiger Campus in die Nachhaltigkeitsaktivitäten an der THM einordnen.

Prof. Dr. Volkmar Wolters geht in seinem Vortrag „Urbane Freiräume zukunftsfähig entwickeln: Biodiversität, Nachhaltigkeit und Resilienz“ auf verschiedene Aspekte einer nachhaltigen Campusgestaltung ein: „Wer kann denn schon wissen, was morgen ist und später kommt?“ trällern die Prinzen in ihrem Song Geliebte Zukunft. Die schlichte Antwort ist: niemand. Können wir trotz dieser Ungewissheit eine zukunftsfähige Umwelt entwickeln? Ja, die belebte Natur macht es uns seit vier Milliarden Jahren vor. Das Grundprinzip ist Adaptivität auf der Basis von Vielfalt, Nachhaltigkeit und Resilienz. Davon müssen wir Menschen lernen! Urbane Freiräume sind das ideale Beispiel. Gerade weil der Begriff scheinbar einen inneren Widerspruch enthält: schöpferische Freiheit vs. strukturelle Fesseln des Urbanen. Die Dinos haben den Spagat zwischen Kreativität und Verkrustung durch Adaptivität geschafft - ihre Nachfahren trifft man heute noch. Architektur und Stadtentwicklung ermöglichen uns, es ihnen gleichzutun.

Laura Gottschalk (Koordinatorin Green Office) wird den studentischer Wettbewerb „Create a difference“ zur Neugestaltung der A15-Außenfläche vorstellen. Zudem werden die Sieger*innen gekürt und die prämierten Kurzkonzepte präsentiert.