Täglich bewältigen die Studierenden und Beschäftigte der Hochschule den Weg zu ihrem Studien- bzw. Arbeitsplatz, wofür sie auf Verkehrsmittel wie Bus, Rad oder Auto zurückgreifen. Bei der Aufstellung einer CO2-Bilanzierung hat sich die THM bewusst dafür entschieden, diese An- und Abfahrtswege mit zu erfassen und zu berücksichtigen, um eine authentische Darstellung der dadurch verursachten Klimagas-Emissionen zu gewährleisten. Dabei fällt auf, dass der größte Anteil des Gesamtausstoßes an Klimagasen auf eben diesen Bereich entfällt. Dafür verantwortlich ist hauptsächlich die Nutzung des eigenen Autos oder Motorrades – also des motorisierten Individualverkehrs (MIV).

Durch die Erstellung und Etablierung eines Mobilitätskonzeptes sollen Maßnahmen ergriffen werden, die bei der Wahl des Verkehrsmittels den Umweltverbund (also nachhaltige Fortbewegungsarten wie ÖPNV, Rad oder Zufußgehen) stärken und gegenüber des MIV attraktiver machen. Außerdem sollen im Hochschulbetrieb im Sinne der Nachhaltigkeitsstrategie Projekte gemeinsam mit Akteuren inner- und außerhalb der THM angestoßen werden, um das Ziel einer Mobilitätswende zu erreichen. Hierfür wird unter anderem mit anderen hessischen Hochschulen zusammengearbeitet, die Kooperation mit dem AStA der THM gesucht oder in Arbeitskreisen mit den Städten Gießen und Friedberg gemeinsam über tragfähigen Lösungen für ein integratives Mobilitätskonzept verhandelt. Bereits bestehende Projekte und Maßnahmen zum Thema Mobilität, die an der Hochschule stattfinden, sollen gebündelt und integrativ koordiniert werden.

Das Team der Stabsstelle Nachhaltigkeit arbeitet außerdem eng mit den beiden Mobilitätsbeauftragten der Hochschule, Prof. Dr. Frank Lademann und Prof. Dr. Jörg Pfister, zusammen. Somit werden eine optimale Vernetzung und eine Implementierung der nachhaltigen Mobilität gewährleistet.

Die Bundesregierung schreibt auf Ihrer Homepage: "Nicht weniger fortbewegen, sondern anders. Die Art, wie wir von A nach B kommen, muss klimafreundlicher werden."

Genau nach diesem Motto erarbeiten das Land Hessen sowie die Technische Hochschule Mittelhessen zahlreiche Maßnahmen um die Alternativen zum klassischen Verbrenner-Auto attraktiver zu gestalten.