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THM-Mitarbeitende bei der Veranstaltung „Zukunft.THM“

Das Umfeld und die Randbedingungen der Hochschulen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten technisch und gesellschaftlich stark verändert. Als innovative Hochschule haben wir uns an diese Veränderungen angepasst und uns weiterentwickelt. Denn Wandel ist auch stets ein Motor für Innovation und Kreativität. Um den Blick nach vorn zu richten, hat das Präsidium aktuell die Fortführung des Strategieprozesses und die Identifikation der zukünftigen Ziele der THM angestoßen. Unter dem Namen „Zukunft.THM“ soll unter breiter Beteiligung der Hochschulmitglieder gemeinsam ein Bild der „Hochschule der Zukunft“ entwickelt werden.

Dies soll z.B. in Form von Zukunftswerkstätten und Zukunftskonferenzen geschehen, die in Kleingruppen interdisziplinäres Arbeiten und den Entwurf erstrebenswerter Visionen einer zukunftsfähigen THM und ihrer Fachbereiche und zentralen Organisationseinheiten ermöglichen. Dadurch möchten wir als Hochschule für Studierende und Mitarbeitende weiterhin attraktiv bleiben und für zukünftige Herausforderungen gewappnet sein.

Angesprochen sind alle Fachbereiche und zentralen Organisationseinheiten sowie Studierende. Begleitet werden die Teilnehmenden des Projekts von Frau Prof. Dr. Anja Grothe und Herrn Dr. Matthias Teller von Sustainum Consulting, die mit ihrer langjährigen Erfahrung in komplexen Organisationen schon viele Prozesse erfolgreich angeleitet und moderiert haben. Der unten abgebildete Prozessverlauf zeigt die einzelnen Phasen und Schritte des Projekts. Zu diesen wird es hier im weiteren Verlauf weitere Informationen geben.

Das Video in voller Länge, können Sie sich gerne auf unserem YouTube-Kanal anschauen: https://youtu.be/CWBHjXNVog4

Ziele:

  • Einleitung eines hochschulweiten Prozesses
  • Sensibilisierung für die Themen der Zukunft
  • Fortschreibung vorhandener Strategien
  • Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit an der THM
  • Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit
  • Weitere Sicherstellung der Attraktivität der THM für Studierende und Beschäftigte
  • Identifikation von notwendigen Maßnahmen und Anpassungen
  • Beantwortung der Fragen: wie sieht die Hochschule von morgen aus? Welche Projekte und neuen Ideen entstehen daraus? Was sind die nächsten Schritte?

Prozessverlauf:

Übersicht Prozessmodell Zukunft.THM

Für eine erste Beschäftigung mit zukünftigen Strategien kann es hilfreich sein, einen genaueren Blick auf wesentliche Themen der Zukunft (Zukunftsfelder) zu werfen, also große Strömungen des Wandels in der Gesellschaft bzw. der Welt. Entwicklungen in den Zukunftsfeldern sind umfassend, haben großen Einfluss auf technologische, soziale, ökologische und ökonomische Bereiche und bestimmen die Zukunft unserer Gesellschaft.

Deshalb wurde im Vorfeld des Projekts „Zukunft.THM“ eine hochschulweite Befragung durchgeführt. Diese diente dazu, erste Einschätzungen von Dekanaten, zentralen Organisationseinheiten und Studierenden bezüglich der Relevanz von Zukunftsfeldern und Zukunftsthemen einzuholen. Die Ergebnisse flossen direkt in den weiteren Prozess ein und wurden in der Kick-Off-Veranstaltung wieder aufgegriffen.

Am 29.03.2023 fand die Eröffnungsveranstaltung des von Vizepräsident Prof. Dirk Metzger und Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht initiierten Projekts „Zukunft.THM“ statt. Unter den knapp 80 Teilnehmenden waren Vertreter*innen der Fachbereiche in Form der Dekanate, leitendes Personal der zentralen Organisationseinheiten sowie Vertreter*innen der Fachschaften und des AStA. Auf Basis der vorangegangenen Befragung wurde in einem mehrstündigen Workshop eine Stärken-Schwächen-Analyse erarbeitet: Was kann die THM, was muss sie darüber hinaus können und wo besteht welcher Bedarf – mit welcher Dringlichkeit?

Der Auftakt in Friedberg hatte durch das auf Organisationsentwicklung spezialisierte Beratungs-Duo Prof. Dr. Anja Grothe und Dr.-Ing. Matthias Teller (Sustainum Consulting) einen bewusst unkonventionellen, den Austausch fördernden Ansatz: Umzugskartons dienten Kleingruppen als Projektionsfläche für Zukunftsthemen und -felder, wurden Stärken und Schwächen zugeordnet und abschließend zu einer Wand der Aufgaben aufgestellt.

Der Bearbeitung dieser Aufgaben stellt sich die gesamte Hochschule in einem Prozess, der zunehmend mehr Menschen einbindet. Anfang Mai beginnen in den Fachbereichen sogenannte Zukunftswerkstätten. Dort werden die erarbeiteten Themen auf Relevanz, Stand der Umsetzung und mit Blick auf erreichbare wie wünschenswerte Ziele geprüft.

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Am 04.+ 05. Mai haben die ersten vier Fachbereiche, vertreten durch Dekanate, Professor*innen, Mitarbeitende und Studierende, an der jeweils eintägigen Zukunftswerkstatt teilgenommen. Life Science Engineering (LSE), Informationstechnik-Elektrotechnik-Mechatronik (IEM), Bauwesen (BAU) und Management und Kommunikation (MuK) trafen sich im Volksbank Forum Gießen, um sich in dem vom HMWK geförderten Projekt „Zukunft.THM“ die Frage zu stellen, wie die Zukunft der Hochschule aussieht, welche Chancen und Risiken zu beachten sind und wie wir weiterhin attraktiv für Studierende und Beschäftigte bleiben können.

Als Einstieg in die Zukunftswerkstatt wählte die Moderation Fr. Prof. Dr. Anja Grothe und Dr. Matthias Teller von Sustainum Consulting eine ausgefallene Methode: alle Teilnehmenden waren aufgefordert, in Kleingruppen ein erstrebenswertes Zukunftsbild mit Legosteinen zu bauen. Die kreativen Ideen sorgten dabei für gute Stimmung und erste Erkenntnisse über den Weg, der vor uns liegt.

Eine Zukunftswerkstatt ist in drei Phasen unterteilt: die Kritikphase – na dann mal los. Auf Karteikarten wurden all die Aspekte gesammelt, die nicht fortgeführt bzw. verändert werden sollen. Am Schluss dieser Phase wurde die Kritik in je einem Negativ- und einem Positivsatz auf den Punkt gebracht.

In der Phantasiephase ging es darum, den Gedanken freien Lauf zu lassen und – ohne die Schranken von Finanzierung oder konkreter Machbarkeit – Visionen einer wünschenswerten Zukunft zu erdenken.

Die Priorisierung umsetzungsfähiger Ideen stand dann in der dritten Phase, der Konkretisierungsphase im Mittelpunkt.

Mit dieser Veranstaltung konnte ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft gegangen werden. Sich darüber klar zu werden, was man nicht mehr will und was stattdessen, ist eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Weg.

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Nachdem wir erfolgreiche Zukunftswerkstätten mit den Fachbereichen der THM durchgeführt haben, war es uns ein Anliegen, auch externe Sichtweisen zu relevanten Zukunftsthemen einzuholen. Wir haben kooperierende Unternehmen, Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft, Alumni sowie verschiedene Verbände eingeladen, die THM von außen zu betrachten und die entscheidenden Herausforderungen sowie Handlungsfelder für eine erfolgreiche Zukunft zu identifizieren.

Stakeholder Dialog Screenshot

In einer zweistündigen Online-Veranstaltung brachten knapp 40 engagierte Teilnehmende aus vielfältigen Branchen eine Fülle an Impulsen ein. Diese wertvollen Beiträge werden nun sorgfältig analysiert, um die Ergebnisse in unsere weiteren Prozessschritte einzubeziehen.

Wir freuen uns über das große Interesse an der Zukunft der THM und möchten allen Teilnehmenden herzlich für ihr engagiertes Mitwirken danken.

Der Prozess zur Entwicklung von Ideen und Vorstellungen, wie die THM ihre Zukunftsfähigkeit stärken kann, ist in eine neue Phase eingetreten.
Nachdem im vergangenen Jahr in Zukunftswerkstätten innerhalb der Fachbereiche und im Dialog mit externen Stakeholdern Ideen gesammelt wurden, wie die THM ihre Zukunftsfähigkeit stärken kann, fand am 18.01.2024 eine Transferkonferenz statt. Hier wurden alle bisherigen Aktivitäten des Prozesses zusammengetragen und Arbeitsgruppen zu den identifizierten Zukunftsthemen gebildet. Diese Arbeitsgruppen werden in den Monaten Februar bis Mai 2024 in sogenannten Zukunftsräumen ihre Ideen zu verschiedenen Unterthemen weiter ausarbeiten.

Transferkonferenz Gruppeneinteilung

Eine Übersicht über die bisherigen Gruppen und die jeweiligen Unterthemen ist im Intrawiki zu finden.
Die ersten Ergebnisse der Zukunftsräume werden bis Ende Mai in Form eines Posters zusammengetragen und festgehalten, so dass sie am 05.06.2024 auf der ersten Zukunftskonferenz präsentiert werden können.

Auf der Zukunftskonferenz der THM am 05.06.2024 im Volksbank Forum Gießen mit über 150 engagierten Teilnehmenden, herrschte eine inspirierende Atmosphäre. 26 gemischte Teams, bestehend aus Mitarbeitenden aller Bereiche, präsentierten ihre innovativen Ideen in sieben verschiedenen Kategorien durch Pitches und Posterwände. Auf diese Weise wurde der kollegiale Austausch und die Bewertung vielfältiger Vorschläge zur Zukunft der THM ermöglicht.

Das Voting der Teilnehmenden stellte eine Empfehlung für die Jury dar. Diese besteht aus Mitgliedern des Präsidiums und des Senats und hat die eingereichten Projektideen eingehend bewertet und priorisiert.

Die Zukunftskonferenz der THM ist ein beeindruckendes Beispiel für kollektive Kreativität und Engagement. Wir bedanken uns für die tollen Beiträge und freuen uns weiterhin die Zukunft der THM gemeinsam zu gestalten.

Wer Näheres zu dem Prozess und der Frage, wie man Transformation erfolgreich gestalten kann, erfahren möchte, kann sich unter folgendem Link gern die THM-Ringvorlesung anschauen: Transformation erfolgreich gestalten | Ringvorlesung „Verantwortung Zukunft“

Nach der Zukunftskonferenz mit 26 kreativen Projektideen geht es in die spannende Phase der Umsetzung. In sogenannten Experimentierräumen werden die Ideen weiterentwickelt und erprobt. Die Breite der präsentierten Ideen spiegelt die Vielfalt der Projektbeteiligten wider und zeigt das Spektrum an Möglichkeiten für die Zukunft der THM. Aus den Experimentierräumen gewonnene Erfahrungen werden 2025 in eine zweite Zukunftskonferenz einfließen.

Seit der ersten Zukunftskonferenz vor rund einem Jahr ist viel passiert. In sogenannten Experimentierräumen haben die von der Jury ausgewählten Projekte ihre Konzepte erprobt und weiterentwickelt. Bei der zweiten Zukunftskonferenz am 11.06.2025 in der Werkstattbühne auf dem Campus Gießen kamen rund 90 Projektbeteiligte und interessierte Hochschulangehörige zusammen, um den aktuellen Stand und die nächsten Schritte in Form einer Bühnenpräsentation vorzustellen. Darüber hinaus ging es bei Plakatrundgängen auch darum, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Nun steht die Etablierung der laufenden Projekte und die Weiterführung eines hochschulweiten Zukunftsprozesses im Vordergrund, um die Zukunftsfähigkeit der THM zu sichern.