Maßnahmen

Gebäude D11

Das Gebäude D11 mit einer Hauptnutzfläche von 1.085 m² wurde im Jahr 2007 fertiggestellt. Der Energieverbrauch war u. a. aufgrund der Nutzung als Biochemielabore mit 485 kWh/m² Strom und 593 kWh/m² Wärme im Jahr 2016 auffällig hoch.

Nach intensiver Analyse wurden folgende Defizite in der Bestandstechnik festgestellt:

  • GLT Anbindung der Anlagen fehlerhaft, Systemupdate war notwendig
  • Die Laufzeiten der Anlagen konnten nicht an den Bedarf angepasst werden
  • Die Luftvolumenströme wurden lediglich stockwerksweise an den Betrieb angepasst (Labor- und Erhaltungsbetrieb)
  • Abluft der Digestorien im 24h Volllastbetrieb

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Pilotprojekt energetische Sanierung Gebäude A10

Die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung bei Bestandsgebäuden ist einerseits vielseitig und komplex, andererseits aber auch durch einen hohen Wirkungs- und Effizienzgrad bei gleichzeitig - unter gewissen Randbedingungen - relativ geringem finanziellem Invest gekennzeichnet.

Um festzustellen, wo Energieeinsparmaßnahmen besonders effektiv umzusetzen sind, wurden Energieverbräuche erster Gebäude systematisch analysiert und den flächenspezifischen Verbräuchen gegenübergestellt. Für den Campus in Gießen wurde festgestellt, dass das Gebäude A10 sowohl den höchsten Gesamtenergieverbrauch als auch einen sehr großen flächenbezogenen Energieverbrauch aufweist. Für dieses Gebäude wurden anschließend die genauen Energieströme und die Nutzung des Gebäudes analysiert. Es zeichnet sich aus durch eine sehr inhomogene Nutzung (Labore für Physik und Chemie, Vorlesungsräume, Mensa, Pasteria, Büroräume etc.) und den daraus resultierenden unterschiedlichsten Anforderungen an die technischen Anlagen.

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Betriebsoptimierung Gebäude B21

Im Zuge des Projektes „Entwicklung eines Energiekonzeptes für eine CO2-neutrale Hochschule“ - kurz: ECO2 – wurde eine Betriebsanalyse und -optimierung der Lüftungsanlage im angemieteten Roxy Kino in Gießen durchgeführt.

Ziel war es, die Funktion der im Herbst 2016 neu installierten digitalen Gebäudeautomation zu überprüfen und geeignete optimierte Betriebsparameter zu ermitteln. Dadurch sollte ein erhöhter Nutzerkomfort bei reduziertem Energiebedarf ermöglicht werden. Grundlage der neuen Parameter waren Messungen der Raumtemperatur und der CO2-Konzentration während des Vorlesungsbetriebs. Diese wurden auch durch Studenten des Studiengangs „Gebäudesystemtechnik“ im Rahmen einer Projektarbeit durchgeführt und ausgewertet.

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