Laut einer Befragung haben ca. ¼ aller Studierenden an der THM Diskriminierungen selbst erlebt oder beobachtet. Am häufigsten traten Diskriminierungen im Zusammenhang mit der (zugeschriebenen) ethnischen, nationalen, kulturellen oder religiös-weltanschaulichen Zugehörigkeit auf. Um betroffenen Studierenden eine Anlaufstelle zu verschaffen, kommt die THM der Verantwortung nach, Strukturen zur Verfügung zu stellen, die präventiv zur Konfliktvermeidung dienen oder um vorhandene Konflikte konstruktiv zu lösen.

Die Technische Hochschule Mittelhessen freut sich deshalb ab 2017, ihren Studierenden ein weiteres spezialisiertes Beratungs- und Unterstützungsangebot zu bieten. Die THM wünscht, dass die Vielfalt der Studierenden und ihrer Mitarbeiter*innen sich als Ressource entfalten kann. Die Voraussetzung hierfür ist eine positive und barrierefreie Atmosphäre. Die Hochschulleitung versteht dieses Angebot als ein Selbstverständnis der Wertschätzung.

So wurde mit der Einrichtung der Antidiskriminierungsstelle BIKO ein weiterer Schritt in Richtung Diskriminierungs- und Barrierefreiheit auf dem Weg zur „Hochschule für alle“ getan. Das Angebot BIKO ist eine Maßnahme zum Abbau von Barrieren und Verringerung von Benachteiligung oder Ausschluss bei Studierenden und somit zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit an der THM.