Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit ist definiert als „die Sicherheit der Mitarbeiter beim Ausführen von Arbeitstätigkeiten, also die Beherrschung und Minimierung von Gefahren der Arbeit für sich und seine Kollegen“.

Die rechtssichere Umsetzung der Anforderungen an den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz ist aufgrund der Vielzahl von Gesetzen, Vorschriften und Regeln aus den unterschiedlichen Rechtsbereichen nicht immer einfach. Eine übersichtliche Zusammenfassung und Koordination dieser Anforderungen an den jeweiligen Arbeitsplatz ist daher unerlässlich.
Zugriff auf das Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystem kann nur aus dem THM-Netz erfolgen. Den Link finden Sie im THM-Intranet (unter "THM Handbuch"). Informationen zu Arbeitssicherheitsthemen (Gesetze, Richtlinien, etc.) finden Sie unter:

Gefährdungsbeurteilungen
Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist als ständige Aufgabe durch den Verantwortlichen des jeweiligen Zuständigkeitsbereiches zu betreiben. Bei jeder Änderung von Arbeitsbedingungen sind diese vorausschauend zu beurteilen und zu dokumentieren, um die Gefährdung von Beschäftigten zu vermeiden. Hierfür sind detaillierte Kenntnisse über die bei den Tätigkeiten angewendeten Verfahren und Abläufen, vorkommenden Varianten und Störungen sowie die dabei auftretenden Arbeitsbedingungen erforderlich. Das Sachgebiet FM3 sowie die Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten und unterstützen bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen.

Beauftragte Personen
Sicherheitsbeauftragte / Zusammensetzung des Arbeitsschutzausschuss - Namen der jeweiligen Ansprechpersonen erhalten Sie auf Anfrage.

Grundausbildung und Training von Ersthelfern und Brandschutzhelfern
Die Aus- und Weiterbildung der Ersthelfer und Brandschutzhelfer der Technischen Hochschule Mittelhessen wird zentral durch das Sachgebiet FM3 organisiert.
Möchten Sie sich als Ersthelfer oder Brandschutzhelfer an der THM zur Verfügung stellen? Dann wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Sachgebietes FM3.

Die aktuellen Listen der Ersthelfer und der Brandschutzhelfer, sowie eine Übersicht über die Sanitätsräume finden Sie im THM-Intranet (unter "THM Handbuch" - Interne Notfallorganisation) bzw. auf den ertsen Seiten des Telefonverzeichnisses der THM.

Brandschutzhelfer Aus- und Fortbildung an der THM (Campus Gießen und Friedberg), Juli 2016

BSH1
BSH2
BSH3

Unfallkasse Hessen
Der Unfallversicherungsträger der THM ist die Unfallkasse Hessen. Hier finden Sie nützliche Informationen zu u.a. Prävention und Seminaren.

Ansprechpartner: Natascha Kempf, Thomas Klees

Abfallentsorgung

Die logische Abfolge aus Abfallvermeidung, der Wiederverwertung von Wertstoffen und erst als letzte Alternative die Beseitigung von Reststoffen, ist die best mögliche Option aus Sicht des Umweltschutzes und für eine effektive Nutzung der zur Verfügung stehenden Recourcen.

Die Informationen und Verhaltensweisen zur Sammlung und Verbringung von Abfällen sind im Entsorgungsplan zu finden. Entsorgungsplan für Abfälle von A bis Z

Annahme von Gefahrstoffabfällen im Chemikalienlager Gebäude C Raum 0.32
Dienstag: 9:00 bis 9:30 Uhr
Donnerstag 13:30 bis 14:00 Uhr
und nach vorheriger/rechtzeitiger Terminabsprache

Ansprechpartner: Natascha Kempf, Thomas Klees

Gefahrstoffe

Als Gefahrstoff im Sinne der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) gelten Substanzen, die ein chemisches Gefährdungspotential aufweisen. Hierzu zählen Reinstoffe (Elemente sowie Verbindungen) oder daraus hergestellte Zubereitungen (Stoffgemische).

Tätigkeiten mit Gefahrstoffen können zu Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren führen. Daher ist bei Arbeiten mit Gefahrstoffen grundsätzlich Vorsicht geboten. Unfall- und Gesundheitsgefahren sind vorrangig durch technische und organisatorische Maßnahmen zu vermeiden oder ausreichend zu vermindern. Ist dies nicht möglich ist geeignete Persönliche Schutzausrüstung (PSA) einzusetzen. Bei sämtlichem Umgang mit Gefahrstoffen gilt eine allgemeine Gefahrstoffkatasterpflicht (GefStoffV §6 Abs 10). Zudem muss gemäß §14 Abs.3  der GefStoffV ein Verzeichnis über die gegenüber krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Stoffen exponierten Beschäftigten geführt werden. Das Verzeichnis muss Angaben zur Höhe und Dauer der Exposition enthalten und 40 Jahre aufbewahrt werden.

Bei der Sammlung, Nutzung und Verbringung von Gefahrstoffen ist die strickte Einhaltung der GefStoffV und des Gefahrgutbeförderungsgesetz (GBefGG) notwendig.

Darüber hinaus finden Sie zur Umstellung auf das Global Harmonisierte System (GHS), zur Lagerung, dem Transport und der Entsorgung von Gefahrstoffen Information über:

Ansprechpartner: Natascha Kempf, Thomas Klees

Gesundheitsschutz

Der betriebliche Gesundheitsschutz beschäftigt sich mit den langfristigen Auswirkungen der Arbeit auf die Gesundheit der Beschäftigten. Hierbei sind der Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit eng verbunden.

Im Gesundheitsschutz und der Unfallverhütung spielt die Prävention eine wichtige Rolle. So sind Trainings und Informationen z. B. zur ergonomischen Bildschirmarbeit (richtiges Sitzen, Einstellungen des Bürostuhls und Tisches), richtiges Heben und Tragen, die Pflege der Haut (Hautschutzplan) oder richtiges Verhalten im Straßenverkehr präventive Maßnahmen im Gesundheitsschutz.

Ein weiteres wichtiges Ziel der THM ist die barrierefreie Integration und personenbezogene Gestaltung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen. Hierbei gibt es eine Vielzahl von Hilfsmitteln, die die Tätigkeit erleichtern und durch welche der Arbeitsplatz (Büromöbel, Stühle, Geräte, Maschinen etc.) entsprechend gestaltet werden kann. Es ist oftmals nicht bekannt, dass eine Vielzahl von Zuschüssen und Förderungsmöglichkeiten durch verschiedene Institutionen möglich sind und auch Beschäftigte selbst diese beantragen können. Unter anderem können Anträge beim Integrationsamt, dem Arbeitsamt oder der Rentenkasse gestellt werden. Gerade bei Büromöbeln kann zum Beispiel mit elektrisch höhenverstellbaren Tischen oder speziell angepassten Bürostühlen Abhilfe geschaffen werden. Genauere Informationen, gerne auch in einem persönlichen Gespräch, erhalten Sie über die Schwerbehindertenvertretung sowie über das Facility Management Sachgebiet FM3.

Weiterere Aspekt des Gesundheitsschutzes sind z.B. der aktive Nichtraucherschutz und Hygieneregeln in Grippezeiten.

Ansprechpartner: Natascha Kempf

Umweltschutz

Die THM legt großen Wert auf effizienten Umweltschutz, auf einen umweltgerechten Betriebsablauf und dass sich das betriebliche Handeln im vorgegebenen rechtlichen Rahmen bewegt. Ein vorrangiges Ziel der THM ist die nachhaltige Entwicklung in Lehre und Forschung, wissenschaftlichen Dienstleitungen, im technischen Betrieb und in der Verwaltung.

Informationen zu umweltrelevanten Themen (Gesetze, Richtlinien, etc.) finden Sie unter:

Direkte Anwendungsbereiche der THM im Umweltschutz sind z. B. die betrieblichen Praxis, das Ressourcenmanagement, die Raumluftqualität oder Aspekte, die für den Umgang mit Laserdruckern und Kopierern zu beachten sind.

Ansprechpartner: Natascha Kempf