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- Für Lehrende, Studierende und alle Hochschulakteure der THM -

Sie wollen sich eine Pause gönnen und gleichzeitig etwas Neues erfahren? Dann sind Sie bei unseren Mittagsimpulsen - Time for TeachING richtig: Bei Kaffee und Tee erhalten Sie durch kurze Impulsvorträge, anregende Diskussionen und Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden neue Ideen rund um das Thema Lehren und Lernen. Ihr eigenes Mittagessen könne Sie gerne mitbringen. Kommen Sie vorbei - wir freuen uns auf Sie! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Während der Vorlesungszeit finden die Impulse jeden Donnerstag zur Mittagszeit statt.

13.15 - 14.00 Uhr: Impulsreferat und Diskussion

14.00 - 14.45 Uhr: Gelegenheit zum themenbezogenen Austausch

15.00 - 16.30 Uhr: offene Lehr|Lern-Werkstatt zur Konkretisierung individueller Themen und Fragestellungen zur eigenen Lehre und zum Lernen

Die Teilnahme an einzelnen Blöcken ist möglich.

Ort: ZekoLL, Eichgärtenallee 6, 35390 Gießen, Gebäude C 50, Raum 0.01

Zu einigen Veranstaltungen können Sie auch unter den jeweiligen Links die dazugehörigen Unterlagen herunterladen.

20.04.17 - Auftakt der Veranstaltungsreihe mit der Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Specht/ Dialog: „Was können wir tun, damit Studierende möglichst früh und nachhaltig ihre Verantwortung für das eigene Lernen wahrnehmen?

Ref.: Prof. Bock (THM), Prof. Stephan Weyers (THM)

In dem Dialog wird der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten es gibt, um Studierende früh und nachhaltig zu einem selbstverantwortlichen Lernen zu führen. Das Thema wird sowohl für einzelne Lehrveranstaltungen als auch auf Ebene von Studiengängen und der gesamten Hochschule diskutiert. Insbesondere werden neben strukturellen Aspekten auch Methoden im Kontext von Lehren und Lernen aufgezeigt.

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27.04.17 - Labor 10

Ref.: Prof. Sebastian Vogt (THM), Ing. Benjamin Rupp, M. Sc. (THM)

Im Mittelpunkt des Mittagsimpulses stehen die studentischen Macher von Labor 10. Labor 10 ist eine studentische Werkstatt, die erfolgreich seit dem Sommersemester 2015 vielfältige audio-visuelle Produktionen, nicht nur für die THM, realisiert. Im Rahmen der Mittagsimpulse wird das Labor 10 vorgestellt und Möglichkeiten der Kooperation aufgezeigt.

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04.05.17- Schlüsselkompetenzen als Zukunftskompetenzen - Die Bedeutung der ‚21st century skills’ für Studiengangsentwicklung und Hochschullehre

Ref.: Prof. Dr. Tobias Seidl (Hochschule der Medien Stuttgart)

Schlüsselkompetenzen (SK) sind heute ein wichtiger Teil der Qualifikationsziele von Studiengängen, Modulen und Lehrveranstaltungen. Bei der Studiengangsentwicklung können im SK-Bereich verschiedene Ableitungszusammenhänge genutzt werden: die Anforderungen des Studiums, die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes und die Lebens-und Arbeitswelt der Zukunft. Mit den ‚21st century skills’ wird im Mittagsimpuls ein Ansatzaufgezeigt, wie diese Zukunftskompetenzen ausformuliert und operationalisiert werden können. Das dabei vorgestellte KSAVE Modell der 21st century skills dient als idealer Ausgangspunkt für die Definition von Zukunftskompetenzen in Studiengangsentwicklungsvorhaben und in der eigenen Lehre.

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11.05.17 - Offene Lehr-Lern-Werkstatt

Die offene Lehr|Lern-Werkstatt bietet Lehrenden und Studierenden die Gelegenheit, individuelle Anliegen, Ideen und Fragestellungen gemeinsam oder in einem persönlichen Gespräch mit Vertreter/-innend des ZekoLL zu bearbeiten. Je nach Anliegen besteht auch die Möglichkeit, bestimmte Themen im Rahmen einer kollegialen Beratung zu bearbeiten. Bei Bedarf können Folgetermine ausgemacht werden, um konkrete Lehrentwicklungsvorhaben zu konzipieren oder weiter zu entwickeln und umzusetzen.

Am 11.05. wird das Thema "Bewertung von Gruppenleistungen" behandelt. Anhand von eigenen Beispielen findet ein moderierter Erfahrungsaustausch statt und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie studentische Leistungen im Gruppen bewertet werden können und welche Kriterien für die Bewertung von Leistungen hilfreich sind.

 


18.05.17 - Sinnerfassend lesen – warum man das können muss und wie man es lernen kann

Ref.: Marie-Christin Pree (Johannes Kepler Universität, Linz, Österreich)

Schon 1997 hat der holländische Wissenschafter Cees M. Koolstra in einer umfangreichen Studie nachgewiesen, dass (elektronische) Medien die Entwicklung des sinnerfassenden Lesens erschwert. Heute, 20 Jahre später, wird diese Fertigkeit durch soziale Medien noch umfassender beeinträchtigt. Das haben auch wir bei den Studierenden der Wirtschafswissenschaften an der Johannes Kepler Universität in Linz festgestellt. Um gerade diese Fertigkeit zu fördern, wollten wir Lehrende unseren Studierenden eine Möglichkeit bieten, die den Lehrereinfluss minimiert und die Eigenverantwortung, das Interesse und den Sprachfortschritt maximiert. Daher haben wir ein sogenanntes „Reading Project“ durchgeführt. Unsere erstaunlichen Ergebnisse, Erfahrungen und Schlussfolgerungen im Rahmen dieses Projektes sind Thema dieses Mittagsimpulses. Gleichzeitig werden Ideen skizziert, wie so ein Leseexperiment auch in anderen/technischen Studienrichtungen durchgeführt werden könnte.

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01.06.17 - Chancen und Herausforderungen der Studieneingangsphase

Ref.: Jennifer Heiny (THM), Stefanie Hillesheim (THM), Marie Reusch (THM)

Die Studieneingangsphase ist eine Zeit des Übergangs und der Neuorientierung. Forschung und Praxis haben gezeigt, dass in dieser Phase wesentliche Grundlagen für Studienerfolg gelegt werden. Wenn man – wie es in den "Grundsätzen für Gute Lehre" an der THM formuliert ist – als Zielsetzung des Studiums „die Vermittlung von Handlungskompetenz, also Fach-, Methoden, Selbst- und Sozialkompetenz“ versteht, dann stellt sich die Frage: Wie müssen die damit zusammenhängenden Lernprozesse in der Studieneingangsphase angelegt sein, damit Übergang und Neuorientierung keine frustvolle, überfordernde Erfahrung werden, sondern eine motivierende, stabile Grundlage für größtmöglichen individuellen Erfolg? Im Beitrag sollen zunächst Befunde der Hochschulforschung vorgestellt werden: Welches sind die spezifischen Herausforderungen der Studieneingangsphase? Diese allgemeinen Befunde werden in der Diskussion abgeglichen mit den Erfahrungen der Teilnehmenden, was die spezifischen Herausforderungen und Bedürfnisse (an) der THM betrifft.

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08.06.17 - Paralle Themengruppen E-Learning der AG QLS und Themengruppe Mentoring

Möglichkeiten der kompetenzorientierten Gestaltung von Multiple-Choice-Fragen - Themengruppe E-Learning

Vor dem Hintergrund bekannter Lernzieltaxonomiestufen wird die Vereinbarkeit von Multiple-Choice-Fragen und Kompetenzorientierung am Beispiel von Scannerklausuren vorgestellt und diskutiert. Weiterhin wir thematisiert, wie Aufgaben im Antwort-Wahl-Verfahren kompetenzorientiert gestellt werden können.

Mentoring in Zeiten des HSP 2020 - Themengruppe Mentoring der AG QLS (WIRD AUS ORGANISATORISCHEN GRÜNDEN VERSCHOBEN!!!!)

Vor dem Hintergrund des HSP 2020 werden im Rahmen der Mittagsimpulse Chancen und Herausforderungen des Mentoring aufgezeigt, diskutiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet.

 

22.06.17 - Gemeinsames Forum Themengruppe Hochschuldidaktik und Tutorenqualifizierung der AG QLS

Didaktische Methoden bei vorlesungsbegleitenden Übungen - Themengruppe Hochschuldidaktik der AG QLS

Zusammen mit Studierenden soll erarbeitet werden, wie eine Übungsstunde aussehen könnte und welche Methoden eingesetzt werden sollten, um bei möglichst vielen Studierenden einen Lernerfolg zu erzielen. Die Themengruppe Hochschuldidaktik findet gemeinsam mit der Themengruppe Tutoring statt.

Tutorien als Ergänzung zur Vorlesung und Übung - Themengruppe Tutorenqualifizierung der AG QLS

In der Themengruppe Tutoring soll aufgezeigt werden, wie Tutorien Vorlesungen und Übungen sinnvoll ergänzen und wie Tutoren/-innen gut angeleitet werden können. Die Themengruppe Tutoring findet gemeinsam mit der Themengruppe Hochschuldidaktik statt.

 

29.06.17 - Training fürs Gehirn durch Bewegung

Ref.: Dagmar Hofmann (THM)

Schon Aristoteles wusste, dass Bewegung das Denken positiv beeinflusst. Verschiedene neuere Studien der Neuro- und Sportwissenschaft haben ebenfalls nachgewiesen, dass Bewegung und Emotion die Lernleistung steigern.

Angeleitete kurze, aktive Bewegungspausen in den Lehrveranstaltungen sollten eingesetzt werden:

  • bei nachlassender Konzentration
  • um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen
  • zur Aktivierung, Entlastung und Lockerung der Muskulatur
  • zum Stressabbau
  • zur Unterbrechung sitzender Tätigkeit
  • zur positive „Auflockerung“ der Lehrveranstaltung

Durch diese Einführung im Rahmen der Mittagsimpulse soll den Teilnehmenden verdeutlicht werden, wie sie durch einfache körperliche Übungen ihren Lehr-,Lern- und Arbeitsalltag „auffrischen“ können, um konzentriert und motiviert ihren Studien- und/ oder Arbeitsalltag bewältigen zu können.

06.07.17 - Abschluss und Ausblick sowie Offene Lehr, Lern-Werkstatt

Gemeinsamer Rückblick mit Auswertung auf das Semester sowie Themensammlung für das kommende Semester. Ihre Meinung und Ideen sind gefragt! Anschließend: Offene Lehr|Lern-Werkstatt: Die offene Lehr|Lern-Werkstatt bietet Lehrenden und Studierenden die Gelegenheit, individuelle Anliegen, Ideen und Fragestellungen gemeinsam oder in einem persönlichen Gespräch mit Vertreter/-innend des ZekoLL zu bearbeiten. Je nach Anliegen besteht auch die Möglichkeit, bestimmte Themen im Rahmen einer kollegialen Beratung zu bearbeiten. Bei Bedarf können Folgetermine ausgemacht werden, um konkrete Lehrentwicklungsvorhaben zu konzipieren oder weiter zu entwickeln und umzusetzen.