image001(Auf dem Foto sind nur "Teile" der AG zu sehen)

Als im November 2022 ChatGPT veröffentlicht wurde, war man sich an der THM einig, dass die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) nicht verboten werden darf. Der Senat beschloss im Februar 2024, dass Studierende bei der Abgabe ihrer Prüfungsleistungen konkludent versichern müssen, dass sie diese selbstständig verfasst und alle verwendeten Quellen und Hilfsmittel, wie bspw. Software und KI-Systeme, benannt und kenntlich gemacht haben. Dem Beschluss waren diverse Workshops, Arbeitstreffen sowie der Austausch mit dem Hessischen Prüfungsrechtsnetzwerk vorausgegangen. Auch stellte sich schnell das Bedürfnis der am Prüfungsprozess Beteiligten nach einer Empfehlung zu richtigen Kenntlichmachung von KI in schriftlichen Arbeiten oder aber einer Übersicht der Zulässigkeit von KI-Anwendungen in schriftlichen Prüfungen heraus.

Diese Dokumente erarbeitete dann die AG zum Umgang mit Täuschungen und Plagiaten. Die AG wurde 2014 unter der Federführung des Zentralen Prüfungsamts mit dem Ziel gegründet, aus unterschiedlichen Perspektiven ein Bewusstsein zu schaffen, Plagiaten, Täuschungen, Fälschungen und Urheberrechtsverletzungen keine Entwicklungsmöglichkeiten zu lassen und dabei aktive Unterstützung zu bieten. Die AG setzt sich aus Studierenden, Zentralem Prüfungsamt, Lehrenden, Hochschulbibliothek, Zentrum für kooperatives Lehren und Lernen sowie dem Zentrum für Qualitätsentwicklung zusammen.

Die erarbeiteten Dokumente

  • Empfehlung zur Kenntlichmachung KI-generierter Inhalte in schriftlichen Prüfungen
  • KI - Anwendungen in schriftlichen Prüfungen und Eigenständigkeitserklärung
  • Übersicht der Zulässigkeit von KI - Anwendungen in schriftlichen Prüfungen
  • Vorlage Eigenständigkeitserklärung

sind zunächst als Empfehlung eines Probelaufs zu verstehen und werden von der AG evaluiert und aktuell gehalten.

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