• 2015 12 BSandagdorj

    Multinationaler Campus

    Kamerun stellt auch im laufenden Wintersemester die größte nationale Gruppe unter den ausländischen Studierenden der TH Mittelhessen. Aus dem zentralafrikanischen Staat stammen 353 Immatrikulierte der Hochschule. Das geht aus einer aktuellen Statistik der THM hervor, in der die Bildungsausländer erfasst sind.

    Dieser Begriff meint Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht in Deutschland erworben haben. Deren Gesamtzahl an den THM-Standorten Gießen, Friedberg und Wetzlar beträgt 1095. Mitgezählt sind dabei auch Gäste, die im Rahmen von Mobilitätsprogrammen zum Beispiel der Europäischen Union Studienphasen an der mittelhessischen Hochschule absolvieren.

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  • Sozial förderliche Zweierbeziehungen

    Mit einer erneuten Rekordzahl startete im Herbst das „International Buddy-Programm“ an der TH Mittelhessen. 220 Studierende nehmen aktuell daran teil, rund 40 mehr als im Wintersemester 2014/15. Unter dem Motto Buddy, was im Englischen Kumpel meint, bringt die Initiative „Newcomer“ mit „Oldies“ zusammen. Neuankömmlinge aus dem Ausland bilden jeweils ein Duo mit Studentinnen und Studenten, die mit der Hochschule und dem hiesigen Alltag vertraut sind.

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  • Das Motto "Go out" ermunterte an der THM wieder viele Studierende, sich über Möglichkeiten des Auslandsstudium zu informieren.

    Lernen ohne Grenzen

    Manche Studierende haben den Wunsch, eine Zeitlang ins Ausland zu gehen, und er­greifen selbst die Initiative. Andere sind da zurückhaltender und brauchen einen Anstoß. Um die Mobilität ihrer Immatrikulierten zu fördern, veranstaltet die TH Mittelhessen regelmäßig Informationstage im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Go out“.

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  • Auf dem "Markt der Möglichkeiten" gab es zum Beispiel Informationen zum Sportprogramm der THM.

    Ausländische Erstsemester begrüßt

    Rund 200 ausländische Studierende haben sich zum Wintersemester neu an der TH Mittelhessen immatrikuliert. Rund ein Drittel von ihnen traf sich bei einem offiziellen Empfang im Lokal International in Gießen.

    „Wir freuen uns sehr, dass Sie hier sind und ein Teil der THM sein werden“, sagte Silke Wehmer, die Leiterin des International Office, in ihrer Begrüßung. Sie rief die Studierenden dazu auf, nicht neben den anderen her zu lernen, sondern gemeinsam zu studieren, gerade mit den deutschen Kommilitonen.

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  • Außereuropäischer Austausch gefördert

    Die TH Mittelhessen kann ihre Kooperationen mit Hochschulen in Ländern außerhalb der EU ausbauen. Ihr Antrag auf Förderung aus dem Programm „Erasmus+ International Credit Mobility“ wurde in vollem Umfang bewilligt. Der THM stehen nun für ein akademisches Jahr knapp 100.000 Euro zur Verfügung, die für den Austausch mit kubanischen und ukrainischen Hochschulen bestimmt sind.

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  • Madeleine und Bayardalai (rechts) verdanken ihre Freundschaft dem „International Buddy Program“ der THM.

    Bayardalai und Madeleine

    Rund 70 studentische Zweier-Teams haben sich im laufenden Sommersemester an der TH Mittelhessen gebildet, um ein Anliegen des International Office der Hochschule in die Praxis umzusetzen. Das „International Buddy Program“ der THM bringt „Newcomer“ mit „Oldies“ zusammen. Das bewährte Duo-Modell erleichtert Neuankömmlingen aus dem Ausland, sich hier einzuleben. Die Rolle des fest zugeordneten Ansprechpartners übernehmen dabei Studentinnen und Studenten, die sich auf dem Campus, in der Stadt und im deutschen Alltag auskennen.

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  • Einleben im Duo

    Das „International Buddy-Programm“ ist an der TH Mittelhessen im Sommersemester 2015 mit der Rekordzahl von 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestartet. Buddy meint im Englischen Kumpel. Das Programm bringt „Newcomer“ mit „Oldies“ zusammen, d.h. Neuankömmlinge aus dem Ausland mit Studentinnen und Studenten, die mit der Hochschule und dem hiesigen Alltag vertraut sind.

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  • Gut besucht war der Stand des International Office beim Informationstag zum Auslandsstudium.

    Studieren an ausländischen Partnerhochschulen

    Wie finde ich einen Platz für mein Auslandspraktikum?  Wo kann ich mein Auslandssemester absolvieren? Wann bewerbe ich mich? Welche Stipendien gibt es? Kann ich an einer internationalen Summer School teilnehmen?

    Antworten auf solche Fragen gab es in Gießen und Friedberg bei zwei Informationstagen an der TH Mittelhessen. Das International Office der Hochschule hatte die Tage im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Go out“ angeboten. Kooperationspartner waren die Bundesagentur für Arbeit und zwei Unternehmen, die Studienaufenthalte im Ausland vermitteln. GOstralia ist offizieller Repräsentant australischer Universitäten in Deutschland. Das International Education Center vermittelt Studien- und Praktikumsaufenthalte im Ausland.

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  • Projektleiterin Michaela Zalucki (rechts), Irene Bleicher-Rejditsch und THM-Vizepräsident Prof. Axel Schumann stellten Ergebnisse der Studie bei einem Pressegespräch vor.

    Studienalltag in der Migrationsgesellschaft

    Welche Erfahrungen machen Studierende, die für ein ganzes Studium aus dem Ausland kommen, und Studierende „mit Migrationshintergrund“ an der TH Mittelhessen? So lautet eine der zentralen Fragen, mit denen sich das Projekt „Hochschule in der Migrationsgesellschaft – Interkulturelle Öffnung der THM“ befasst. Im Rahmen einer empirischen Erhebung haben Projektleiterin Michaela Zalucki, Rebecca Bahr, Irene Bleicher-Rejditsch und Andrea Härtel jetzt zu ermitteln versucht, ob es spezifische Schwierigkeiten im Studienleben gibt. Dabei interessierte vor allem, inwieweit Erfahrungen mit Diskriminierung und Rassismus im Alltag eine Rolle spielen.

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  • Starthilfe im Studienalltag

    Mit über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist an der TH Mittelhessen im Wintersemester das „International Buddy Program“ gestartet. Buddy meint im Englischen Kumpel. Das Programm bringt in Zweierteams Neuankömmlinge aus dem Ausland mit Studentinnen und Studenten zusammen, die sich an der THM, in den Hochschulstädten und im deutschen Alltag auskennen.

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  • Christiane Dangelmaier (links, GOstralia) und Silke Wehmer (THM-Auslandsreferat) waren gefragte Gesprächspartnerinnen am Informationsstand.

    Studieren in Europa und Übersee

    Wo kann ich mein Auslandssemester absolvieren? Wie finde ich einen Platz für mein Auslandspraktikum? Wann bewerbe ich mich? Welche Stipendien gibt es? Kann ich an einer internationalen Summer School teilnehmen?

     Antworten auf solche Fragen gab es in Gießen und Friedberg bei zwei Informationstagen an der TH Mittelhessen. Das Auslandsreferat der Hochschule hatte die Tage im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Go out“ angeboten.

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  • Aufmerksame Zuhörer: Die TH Mittelhessen begrüßte ihre Gaststudierenden im "Lokal International".

    THM International

    Aus der Türkei, Frankreich, Estland, Polen, Nordirland, Finnland, Italien, der Ukraine und Litauen kommen 34 Gaststudentinnen und –studenten, die zu Beginn des Wintersemesters ihr Studium an der TH Mittelhessen aufgenommen haben. Zur Begrüßung hatte Vizepräsident Prof. Dr. Axel Schuman in das „Lokal International“, ein Begegnungszentrum des Gießener Studentenwerks, eingeladen.

    Bereits vor Studienbeginn hatte das Auslandsreferat der THM Orientierungstage angeboten, darunter einen von studentischen Tutoren betreuter Hochschulsommerkurs. Die THM unterstützte ihre ausländischen Studierenden bei allen Formalitäten, die vor der Immatrikulation zu erledigen waren. Dazu gehörten zum Beispiel die Meldung beim Gießener Stadtbüro oder die Eröffnung eines Bankkontos.

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  • Emeric Tsange kann die Unterstützung durch Shila Monasterios (links) und Regine Bornemann vom THM-Projekt "WG International" nur weiterempfehlen

    Interkulturelles Wohnprogramm

    Als Emeric Tsange im August 2012 aus Dortmund nach Gießen kam, trug er einen Großteil seiner Habe in einem Koffer mit sich. Was er suchte, eine Unterkunft für sein Studium, fand er am ersten Besuchstag nicht. Doch beim Auslandsreferat der TH Mittelhessen traf er auf „Micha“, einen Studenten, der sich im Projekt „WG International“ engagiert. Der bot ihm an, ihn bei der Zimmersuche zu unterstützen und den schweren Koffer für ihn aufzubewahren, damit er ihn nicht im Zug nach Dortmund zurückschleppen müsse.  

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  • Tipps zu Auslandsstudium und-praktikum gab es von Silke Wehmer.

    Grenzen überschreiten

    Wo kann ich mein Auslandssemester absolvieren? Wann bewerbe ich mich? Welche Stipendien gibt es? Wie finde ich einen Platz für mein Auslandspraktikum? Kann ich an einer internationalen Summer School teilnehmen?

    Antworten auf solche Fragen gab es in Gießen und Friedberg bei zwei Informationstagen an der TH Mittelhessen. Das Auslandsreferat der Hochschule hatte die Tage im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Go out“ angeboten.

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  • Liliane Streit-Juotsa (links), Prof. Lutz Gürtler (rechts) und Dr. Alain Schweitzer (Zweiter von rechts) trugen Erfahrungsberichte zum Programm bei.

    Im Gespräch über Kamerun

    Die aktuelle Situation des zentralafrikanischen Landes stand im Mittelpunkt des „Thementags Kamerun“ an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Als Referenten berichteten Prof. Dr. Lutz Gürtler und Dr. Alain Schweitzer über ihre langjährige Dozententätigkeit in Medizin und Pharmazie an der Université des Montagnes in Banganté. „Die Medikamentenversorgung in Kamerun“, eine Problematik, mit der sie sich kürzlich in ihrer Masterarbeit an der THM befasst hat, war Gegenstand des Vortrags von Liliane Streit-Juotsa.

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  • Gülsen Arslan vom Kreisausländerbeirat (links) und Robbin Clarissa Bastian vom Auslandsreferat der THM besprechen in einer Arbeitsgruppe Grundsätze des interkulturellen Hochschulbetriebs.

    Kulturelle Grenzen überwinden

    Mit einem Workshop endete jetzt an der TH Mittelhessen die erstmals angebotene interkulturelle Trainingsreihe „Vielfalt leben und gestalten". Das Konzept dieser gemeinsamen Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der THM und der Kreisverwaltung Gießen wurde in Kooperation mit dem Kreisausländerbeirat entwickelt.

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  • Auf dem THM-Campus und in der Stadt oft im Duo anzutreffen: Israyil Alakbarli (links) und Sergey Gonikman.

    Zweckbündnis mit Chance auf Freundschaft

    Als Israyil Alakbarli ohne Deutschkenntnisse und Unterkunft im August 2013 auf dem Gießener Hauptbahnhof eintraf, erwartete ihn Sergey Gonikman am Bahnsteig. Der mit dem Studentenleben vertraute „Oldie“ hatte die Aufgabe übernommen, dem Zugereisten beim Einleben in der Hochschulstadt zur Seite zu stehen. Das tat er so engagiert, dass Israyil Alakbarli schon bald ein Zimmer im Studentenwohnheim, ein Bankkonto, eine Krankenversicherung und eine amtliche Meldebescheinigung hatte.

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  • Shila Monasterios (rechts) und Diana Dreßler vom Auslandsreferat der THM waren gefragte Ansprechpartnerinnen bei den Informationstagen in Gießen und Friedberg.

    Studium und Praktikum weltweit

    Wo kann ich mein Auslandssemester absolvieren? Wann bewerbe ich mich? Welche Stipendien gibt es? Wie finde ich ein Auslandspraktikum? Kann ich an einer internationalen Summer School teilnehmen?

    Antworten auf solche Fragen gab es in Gießen und Friedberg bei zwei Informationstagen an der TH Mittelhessen. Das Auslandsreferat der Hochschule hatte die Tage im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Go out“ angeboten.

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