Erasmus+ EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport

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Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. 

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zu ERASMUS+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

ERASMUS+ Europa

Folgende europäische Länder nehmen an ERASMUS teil: Die 28 EU-Länder, Island, Lichtenstein, Norwegen, Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.

Unter dem Dach ERASMUS+ werden in der Leitaktion 1 (Mobilität von Einzelpersonen) folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

+ Auslandsstudium für Studierende (SMS)
+ Mobilität von Lehrenden (STA)
+ Mobilität von Personal (STT)

Das EU-Programm ERASMUS (European Action Scheme for the Mobility of University Students) fördert die Mobilität von Studierenden und Lehrenden. Der Aufenthalt von Studierenden im europäischen Ausland muss mindestens 3 und darf höchstens 12 Monate dauern. Für MitarbeiterInnen und ProfessorInnen gelten andere Zeiträume.

Jede Hochschuleinrichtung, die am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2014-2020 teilnehmen und/oder sich darum bewerben möchte, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen.

Die ECHE wurde von der Europäischen Kommission vergeben. Sie belegt, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt. ECHE der THM:  ECHE_THM.pdf, EPS.

Förderbedingungen

An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende können ERASMUS+-Mobilitätszuschüsse in Anspruch nehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am ERASMUS-Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium in Deutschland absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Austauschstudierende können keinen ERASMUS+-Zuschuss in Anspruch nehmen.

Lehrende und sonstige Mitarbeiter müssen an einer deutschen Hochschule tätig sein, um am Programm teilnehmen zu können.

Haftungsklausel

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Sonderförderung - Auslandsmobilität mit Behinderung

Studierende und MitarbeiterInnen mit Behinderung können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS+-Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle ERASMUS+-Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken).

Deutscher Akademischer Austauschdienst

Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS+-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim
Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.eu.daad.de

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