Auf Grund der aktuellen Corona Lage und den damit zusammenhängenden Restriktionen, können zum Start des Sommersemesters zunächst keine Präsenzveranstaltungen stattfinden. Da die digitale Lehre und Wissensvermittlung schon seit einigen Jahren an der THM immer weiter ausgebaut wird, sind wir für diese Situation sehr gut gerüstet.

Ein großer Teil der Lehre wird mit digitalen Mitteln in unseren Online-Lernumgebungen, wie z.B. Moodle abgebildet. Damit die Lehre aber nicht eine digitale Einbahnstraße bleibt, sollen Videokonferenzen und Webmeetings den Lehrbetrieb, wenn auch virtualisiert, möglichst effizient unterstützen.

Die THM hat dazu verschiedene Dienste getestet und mit ZOOM einen Anbieter gefunden, der technisch performant, benutzerfreundlich und zuverlässig arbeitet.

Zoom ist auf allen technischen Plattformen, wie z.B. PC, Handy etc. verfügbar und kann über die Installation des jeweiligen Clients einfach genutzt werden. Für ZOOM liegen ausreichend Lizenzen vor, die es den Lehrenden gestattet virtuelle Meetingräume mit bis zu 300 Teilnehmern anzulegen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Teilnahme an einem Zoom-Meeting freiwillig ist. Dies gilt für alle Formate ob Vorlesung oder allgemeines Meeting.

Zoom wird auch von zahlreichen anderen Hochschulen eingesetzt. Bei der Entscheidung wurde der Gesamtpersonalrat, der IT-Sicherheitsbeauftragte sowie die Datenschutzbeauftragten der THM einbezogen. Die Entscheidung für Zoom wird durchgängig als notwendig für die Gewährleistung des Studienbetriebs und den besonderen Herausforderungen der Corona-Krise angesehen. Hierbei ist sich die THM der besonderen Verantwortung für ihre Mitglieder und Angehörigen bewusst.

Zoom ist eine Cloud-Lösung, d.h. die Software wird über einen externen Anbieter betrieben. Die THM hat mit diesem Anbieter einen durch die Datenschutzbeauftragten geprüften Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen. Dadurch wurden auch die formalen Voraussetzungen für den Einsatz an der THM geschaffen. Zusätzlich wurden durch ITS entsprechende Einstellungen vorgenommen, die das Datenschutzniveau der Software im Vergleich zu den Standardeinstellungen weiter erhöhen und Restrisiken für die Nutzer zu beschränken.

Natürlich hat auch die THM die in den vergangenen Wochen auflaufenden Meldungen zu Fehlern und datenschutzrechtlichen Bedenken bei der Benutzung von ZOOM gelesen und nachverfolgt. Diese konnten aber durch die entsprechend schnellen Updates seitens des Produktherstellers weitgehend beseitigt werden. Wir alle wissen, dass Software trotz aller Bemühungen nie fehlerfrei programmiert ist. An den Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit kann man jedoch erkennen, dass Zoom die Probleme ernst nimmt und zeitnah auf derartige Meldungen reagiert. Dennoch werden wir die Entwicklung weiter beobachten, um im Bedarfsfall reagieren zu können.

Unter Berücksichtigung der besonderen Situation ist der Einsatz von Zoom nach Ansicht aller an der Entscheidungsfindung beteiligter Personen und unter Abwägung von Vor- und Nachteilen vertretbar und erforderlich.

 

FAQ zu Zoom Videokonferenzen