Frage THM: Ist es normal, an der Hochschule anfangs manchmal überfordert zu sein?
Antwort Christopher (Maschinenbau): Eine Überforderung zu Beginn des Studiums ist sicherlich nichts Ungewöhnliches, da die Aufnahme eines Studiums an sich ein vollkommen neuer und unbekannter Lebensabschnitt ist. Sich dort zurecht zu finden stellt anfangs für jeden eine Hürde dar, welche von manchen nach einer Woche, von den meisten nach ein paar Wochen und von manchen nie überwunden wird.

Christopher (Bild: Mitte) beantwortet 5 Fragen zum Studium an der THM.THM: Büffeln bis zum Umfallen? Wie lernt man richtig?
Christopher: Ich denke, es ist sehr wichtig, dass man von Anfang an den Vorlesungsstoff vorbereitet und auch nachbereitet. Man muss dabei nicht jeden Tag mehrere Stunden mit Lernen verbringen, aber was man während des Semesters erledigt, läuft nicht in der Klausurphase auf, in der man eben nicht nur für eine, sondern für sechs oder sieben Prüfungen lernen muss. So gestaltet sich die Lernphase deutlich entspannter.

THM: Woran merkt man, dass Profs auch Menschen sind?
Christopher: Die Mär von Professoren im Elfenbeinturm existiert an der THM nicht. Die direkte Kontaktmöglichkeit in der Sprechstunde oder einfach nach der Vorlesung ist sicherlich enorm vorteilhaft und bestimmt nicht an jeder Hochschule in der Form üblich. Gerade an großen Universitäten ist die Betreuung beispielsweise unpersönlicher.

THM: Was dein Insider Tipp für einen Nebenjob?
Christopher: Es gibt sicherlich vielfältige Möglichkeiten, neben dem Studium Geld zu verdienen. Ich würde nur jedem raten, sich so früh wie möglich um einen Job als Werksstudent bei einer Firma zu bemühen. Die Bezahlung ist sehr gut und die Erfahrungen, die man dabei sammeln kann, sind bei späteren Bewerbungen viel wert.

THM: Was würdest du einem Ersti für den Start auf jeden Fall raten?
Christopher: Für den guten Start ins Studium würde ich jedem raten, zu versuchen, möglichst früh möglichst viele Leute kennenzulernen. Denn das Wichtigste am Studium sind Kommilitonen, auf die man sich verlassen kann und mit denen man auch mal außerhalb der Hochschule Spaß haben kann.

Vielen Dank für das Interview.