Frage THM: Welche Erfahrungen hast du mit deiner ersten Woche an der THM?
Antwort Malte: Es war alles etwas chaotisch, da man mit dem Hochschulbetrieb noch nie zu tun hatte. Hier half oft, sich einfach mit seinen Kommilitonen auszutauschen, sodass man gemeinsam einen Start finden konnte.

THM: Ist es normal, an der Hochschule anfangs manchmal überfordert zu sein?
Malte: Definitiv! Es prasseln mit einem Mal so viele neue Informationen und Eindrücke auf einen nieder, dass man oft am Abend gar nicht mehr weiß, was man am Morgen erzählt bekommen hat. Das legt sich aber mit der Zeit, sobald man ungefähr verstanden hat "wie der Laden läuft".

malte webTHM: Was schätzt du an Gießen als Hochschulstadt?
Malte: Gießen hat den Vorteil, dass es neben der THM auch noch eine große renommierte Universität gibt.  Das bietet vielfältige Möglichkeiten für kooperative Forschungsprojekte (z.B. RITSAT), die alleine nicht durchführbar wären.

THM: Was dein Insider Tipp für einen Nebenjob?
Malte: Ein Job als studentische Hilfskraft ist nicht nur wirtschaftlich sehr lukrativ, da man hier auch gleichzeitig das vorher in der Vorlesung gelernte Wissen verfestigen kann. Die Stellenangebote sind hier allerdings sehr begrenzt. Bekommt man jedoch einen dieser Jobs, so hat man eine interessante Beschäftigung (z.B. Leitung einer Übung als Tutor o.Ä.), die auch gleichzeitig ein hohes Maß an selbständiger Organisation fördert.

THM: Was würdest du einem Ersti für den Start auf jeden Fall raten?
Malte: Auf keinen Fall auf irgendwelche "Horrorgeschichten" über Profs oder Veranstaltungen hören, sondern sich sein eigenes Urteil bilden! Außerdem sollte man das Studium zwar für ernst, aber nicht allzu ernst nehmen, denn schließlich heißt es, dass die Zeit als Student die schönste im Leben sei.

Vielen Dank für das Interview.