Alle Bewerberinnen / Bewerber werden für den jeweiligen Studiengang auf der "Rangliste nach Wartezeit" geführt. Unter den Bewerberinnen / Bewerbern mit gleicher Wartezeit entscheiden der Reihe nach folgende Kriterien über die Rangplätze:   

  • Grad der Qualifikation
  • geleisteter Dienst
  • Los

Die Wartezeit wird nach der Zahl der Halbjahre errechnet, die ab dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung bis zum Beginn des Bewerbungssemesters verstrichen sind. Die Berechnung erfolgt nur in vollen Halbjahren. Ein Halbjahr dauert vom

  • 01. April - 30. September
  • 01. Oktober - 31. März

Das Halbjahr in dem die Hochschulzugangsberechtigung erworben wurde, wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Die Berechnung der Wartezeit erfolgt außerdem unabhängig davon, wie oft Sie sich bereits an der Technischen Hochschule Mittelhessen beworben haben.

Wer nachweisen kann, aus nicht selbst zu vertretenden Gründen daran gehindert gewesen zu sein, die Hochschulzugangsberechtigung zu einem früheren Zeit zu erwerben, wird auf Antrag bei Vorlage der Hinderungsgründe, mit einem früheren Zeitpunkt des Erwerbs der Hochschulzugangsberechtigung berücksichtigt.

Die Zahl der tatsächlich verstrichenen Halbjahre kann unter bestimmten Umständen zu Gunsten der Bewerberin / des Bewerbers erhöht werden und somit die Zulassungschancen innerhalb der Quote nach Wartezeit verbessern.

Die Zahl der Halbjahre wird erhöht um

  • eins, für je sechs Monate Berufsausbildung, höchstens jedoch um zwei Halbjahre, wenn der/die Bewerber/in vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt hat, der nicht Voraussetzung für den Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) war.
  • höchstens vier Halbjahre, wenn der/die Bewerber/in vor dem Erwerb der HZB eine Ausbildung abgeschlossen hat. Die HZB muss in diesem Fall vor dem 16. Juli 2004 erworben worden sein.
  • eins, wenn der/die Bewerber/in nach dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt oder einer Berufstätigkeit von mindestens dreijähriger Dauer ausgeübt hat und der Beginn der Ausbildung oder der Berufstätigkeit vor dem 16. Januar 1998 liegt.

Dies gilt entsprechend, wenn der/die Bewerber/in wegen Ableistung eines Dienstes, daran gehindert war, vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule zu erlangen.

Auswirkungen von Vorstudienzeiten auf die Wartezeit

Wenn Sie bereits an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule der Bundesrepublik Deutschland eingeschrieben waren, wird von der Gesamtzahl der Wartezeit, die Zahl der Halbjahre abgezogen, an denen Sie an einer Hochschule immatrikuliert waren. D. h. bereits abgeleistete Studienzeiten sind keine Wartezeiten.