Die Fachhochschulreife wird u. a. erworben durch:   

  • das Abschlusszeugnis einer Fachoberschule,
  • das Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife in der gymnasialen Oberstufe, in einem beruflichen Gymnasium, einem Hessenkolleg oder einem Abendgymnasium des Landes Hessen. Der schulische Teil der Fachhochschulreife alleine ist nicht ausreichend. Aus dem Zeugnis der Fachhochschulreife muss hervorgehen, dass die erforderlichen schulischen Leistungen sowie die berufliche Tätigkeit für den Erwerb der Fachhochschulreife erbracht wurden.
  • das Abschlusszeugnis der zweijährigen Berufsfachschule (Assistenten), in Verbindung mit einem Nachweis über die bestandene Zusatzprüfung zur Erlangung der Fachhochschulreife und über ein mindestens sechsmonatiges einschlägiges Praktikum,
  • das Zeugnis der Fachhochschulreife nach der Vereinbarung über den Erwerb einer Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschluss der KMK vom 5. Juni 1998 in der jeweils gültigen Fassung). Diese Zeugnisse enthalten einen entsprechenden Vermerk des ausstellenden Bundeslandes.
  • das Abschlusszeugnis einer öffentlichen oder stattlich anerkannten privaten Fachschule (Bereich Wirtschaft, Sozialpädagogik, Hauswirtschaft oder Technik) mit Zusatzunterricht und Zusatzprüfung,
  • das Zeugnis der Fachhochschulreife nach der Abschlussprüfung der Fachhochschulreifelehrgänge (Bereich Technik, Wirtschaft oder Sozialpädagogik) an Bundeswehrfachschulen,
  • das Abschlusszeugnis des Aufbaulehrgangs „Verwaltung" der Bundeswehrfachschulen,
  • das Zeugnis der Fachhochschulreife nach der Abschlussprüfung des Lehrgangs zum Erwerb der Fachhochschulreife an Grenzschutzfachschulen

Sofern sich in Ihrem Zeugnis der Hinweis „Dieses Zeugnis gilt nur in Verbindung..." befindet, müssen Sie auch den Nachweis über Ihre schulischen Leistungen (Abgangszeugnis) sowie den Nachweis über die praktische Tätigkeit (z. B. Ausbildungszeugnis, Praktikumszeugnis) erbringen.

Ist der Nachweis eines abgeleisteten Praktikums oder einer fachpraktischen Ausbildung Bestandteil der HZB, ist die Online-Bewerbung für einen zulassungsbeschränkten Studiengang auch möglich, wenn durch eine Bescheinigung der Praktikums- oder Ausbildungsstelle nachgewiesen ist, dass das Praktikum oder die fachpraktische Ausbildung bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen abgeschlossen sein wird. In diesem Fall müssen Sie für den Zulassungsantrag das Zeugnis über den schulischen Teil der Fachhochschulreife sowie eine entsprechende Bescheinigung über das Praktikum oder die Ausbildung (Zeitraum von/bis) hochladen.

Hinweis: Dieses Verfahren bezieht sich ausschließlich auf zulassungsbeschränkte Studiengänge, geregelt durch § 20 (6) HHZV.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Immatrikulationen in einen zulassungsfreien Studiengang. Hier gilt folgendes Verfahren:

Ist der Nachweis eines abgeleisteten Praktikums oder einer fachpraktischen Ausbildung Bestandteil der HZB, ist die Einreichung der Immatrikulationsunterlagen dennoch möglich.

Einzureichen sind hier das Zeugnis über den schulischen Teil der Fachhochschulreife sowie eine entsprechende Bescheinigung über das Praktikum oder der Ausbildung, auf der klar zu erkennen ist, dass dieser Teil vor dem Beginn des jeweiligen Semesters (31.03. oder 30.09.) abgeleistet wird oder wurde.

Das darauf basierende endgültige Zeugnis der Fachhochschulreife kann bis zum Beginn der Vorlesungen nachgereicht werden.