Bis zu 5 % der vorhandenen Studienplätze sind für Bewerber/innen vorgesehen, deren Härtefallantrag anerkannt wurde. Auf Antrag werden diese Studienplätze an Bewerber/innen vergeben, für die eine Ablehnung in dem Studiengang eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde.

Der Härtefallantrag muss formlos gestellt werden, erfordert eine schriftliche Begründung und zum Nachweis geeignete Unterlagen. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor bei:

  • besonderen gesundheitlichen Umständen (fachärztliches Gutachten),
  • besondere familiäre oder soziale Umstände (zum Nachweis geeignete Unterlagen),
  • Spätaussiedlung in Verbindung mit einem vergleichbaren Studium im Herkunftsland (Bescheinigung über Spätaussiedlung und Nachweis über bisheriges Studium),
  • Frühere Zulassung für den beantragten Studiengang; Studienplatz konnte aber aus nicht zu vertretenden Gründen (z. B. Krankheit) nicht angenommen werden (früherer Zulassungsbescheid und Nachweis des Hinderungsgrundes),
  • besondere soziale oder familiäre Gründe, die einen sofortigen Studienortwechsel erfordern (aktueller Studiennachweis und Nachweise zur Begründung des Studienortswechsels)