Maschinenbau und Energiesysteme

  • StudienmodellMaster
  • StudienbeginnWinter- und Sommersemester
  • Regelstudienzeit3 Semester
  • ZulassungsmodusBesondere Bedingungen
  • StudienortGießen
  • Kosten/BesonderheitenSemesterbeitrag

Im Masterstudiengang "Maschinenbau und Energiesysteme" werden die beiden Schwerpunkte Maschinenbau und Energiesysteme angeboten, für die sich Studierende zu Beginn des Studiums entscheiden.

Der Masterstudiengang baut konsekutiv auf ein abgeschlossenes berufsqualifizierendes Bachelorstudium auf (min. 7 Semester bzw. 210 Creditpoints in der Fachrichtung Maschinenbau oder Energietechnik bzw. vergleichbares ingenieurwissenschaftliches Studium; bei 6-semestrigen Studiengängen ist das Studium nach zusätzlichem Nachweis von Vorkenntnissen entsprechend 210 CrP möglich).

STUDIUM

Studieninhalte

Der Masterstudiengang Maschinenbau und Energiesysteme vertieft das theoretische Grundlagenwissen über die erforderlichen Verfahren und Prozesse, Maschinen und Anlagen sowie der Werkstoffe und ihres Verhaltens. In engem Bezug hierzu werden wissenschaftliche Methoden für die Modellierun technischer Systeme sowie die Anwendung, Überprüfung und Weiterentwicklung solcher Modelle vermittelt. Auch die Aspekte Projektablaufplanung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung finden Berücksichtigung.

Auf diese Art und Weise entwickeln Absolventinnen und Absolventen dieses Masterstudiengangs die Kompetenz, komplexe technische und wissenschaftliche Probleme aus den verschiedenen Bereichen des Maschinenbaus und der Energietechnik fachgerecht und kritisch zu analysieren. Sie können hierzu rechnergestützte Werkzeuge zur Simulation komplexer technischer Systeme und physikalisch-chemischer Vorgänge anwenden bzw. (weiter-) entwickeln, und diese in ihrem späteren Arbeitsgebiet gezielt einsetzen.

Studienprogramm

Im Folgenden sind die Lehrveranstaltungen des Studiengangs aufgeführt. Die Zahlen geben den Umfang der Veranstaltung pro Woche (SWS) bzw. die CreditPoints an, die Sie für die erfolgreiche Teilnahme an der Veranstaltung erhalten.

Das Studienprogramm für die beiden Schwerpunkte ist von der Struktur her gleichermaßen aufgebaut: Beide Schwerpunkte beginnen mit einem gemeinsamen Grundlagenmodul („Mathematische Grundlagen der Simulation“). Zwei Schwerpunktmodule legen darauf aufbauend die Grundlagen für die Anwendung von Simulationsmodellen im jeweiligen Schwerpunkt. Weitere sechs Module sind aus einem technisch orientierten Wahlpflichtpool (WP1) zu wählen, welcher sich entsprechend des gewählten Schwerpunkts unterscheidet. Ein Modul ist aus einem nichttechnischen Wahlpflichtpool (WP2) zu wählen. Das Angebot der Wahlpflichtpools orientiert sich an der aktuellen Entwicklung der jeweiligen Anwendungsdomäne und wird entsprechend aktualisiert.

Das Masterstudium beinhaltet die Durchführung zweier Projektarbeiten mit wissenschaftlichen Kolloquien. Die Anfertigung der Master-Thesis (in der Regel in einem Unternehmen) und die Verteidigung dieser Arbeit im abschließenden wissenschaftlichen Kolloquium bilden den Abschluss des Studiums.

1

MODULSWSCrP
Mathematische Methoden der Simulation 4 5
1. Schwerpunktmodul 4 5
Wahlpflichtmodul WP I 4 5
Wahlpflichtmodul WP I 4 5
Wahlpflichtmodul WP I 4 5
Projektarbeit/wissenschaftliches Kolloquium 8 5
GESAMT 1. SEMESTER 28 30

Das detaillierte Studienprogramm entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch.

 

SCHWERPUNKTE

Maschinenbau

Der Maschinenbau ist als Lieferant komplexer technischer Produkte von hoher Bedeutung für alle Bereiche der Volkswirtschaft und bestimmt in hohem Maße die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands. Von den Grundlagen der Materialwissenschaften über die simulationsgestützte Entwicklung von anspruchsvollen Komponenten und technischen Systemen unter Verwendung hochmoderner Werkstoffe bis hin zur entsprechenden Fertigungstechnik steigen die Anforderungen an die wissenschaftlich-methodische Qualifikation.

Schwerpunktmodule Maschinenbau

MODULSWSCrP
Kontinuumsmechanik 4 5
Nichtlineare Finite Elemente 4 5

Energiesysteme

Die nachhaltige Versorgung von technischen Infrastrukturen und Gebäuden mit Wärme, Brennstoffen und Elektrizität ist eine wesentliche Grundlage moderner Gesellschaften. Eine systemtechnische Betrachtung komplexer Energiesysteme setzt die Kenntnis der technischen Komponenten und Prozesse ebenso voraus, wie die das Wissen um das Nutzerverhalten. Um komplexe Energiesysteme bedarfsgerecht zu entwerfen und effizient zu betreiben, ist die Fähigkeit zur Analyse, Modellierung und Simulation dieser Systeme erforderlich.

Schwerpunktmodule Energiesysteme

MODULSWSCrP
Allgemeine Prozesssimulation 4 5
Prozessoptimierung Energiemanagement 4 5

 

 Nichttechnischer Wahlpflichtpool (für beide Schwerpunkte)

Wahlpflichtmodule WP II

MODULSWSCrP
Kosten- und Wirtschaftlichkeitsberechnung 4 5
Intercultural Communication 4 5

 

BERUFSAUSSICHTEN

Perspektiven

In beiden Schwerpunktbereichen besteht großer Bedarf an wissenschaftlich fundiert ausgebildeten Fachkräften. Der Masterstudiengang eröffnet den Weg zu einer wissenschaftlichen Laufbahn ebenso, wie zur Übernahme von Führungspositionen z.B. in unterschiedlichsten Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobilindustrie, in Unternehmen der Energie- und Wärmetechnik oder bei Betreibern technischer (Versorgungs-)Infrastrukturen.

Die vielfältigen Forschungsaktivitäten an den Instituten unseres Fachbereichs ermöglichen die studentische Mitarbeit in aktuellen Forschungsprojekten (z.B. als wissenschaftliche Hilfskräfte) und sorgen für die stetige Rückkopplung aktueller Themen und Methoden in die Lehre. Daneben öffnen die intensiven Kontakte unseres Fachbereichs viele Wege für die Durchführung von interessanten Projekt- und Masterarbeiten in der Industrie.

 

Formalia

Abschlussgrad Master of Science (M.Sc.)
Regelstudienzeit 3 Semester
Akkreditiert bis 30. September 2015 durch AQAS Köln | Reakkreditierung läuft
Studienformen Vollzeitstudium, konsekutiv
Hauptunterrichtssprache Deutsch und Englisch
Studienort, Standort Gießen
Kosten Semesterbeitrag