Ingenieurwesen - Maschinenbau (praxisintegriert dual)

  • StudienmodellBachelor Dual
  • StudienbeginnWintersemester
  • Regelstudienzeit6 Semester
  • ZulassungsmodusBesondere Bedingungen
  • StudienortWetzlar
  • Kosten/BesonderheitenSemesterbeitrag

Der duale Bachelor-Studiengang Ingenieurwesen/Maschinenbau befähigt die Studierenden, ingenieurwissenschaftliche Methoden für die Lösung vielfältiger Aufgabenstellungen im Maschinenbau anzuwenden und diese umzusetzen, um so technische Systeme in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu planen, zu entwickeln und zu produzieren.

Der Studiengang baut auf einem breit gefächerten Spektrum von ingenieur- und naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern auf und verbindet diese mit den modernen berufsfeldorientierten Fachrichtungen:

  • Allgemeiner Maschinenbau
  • Formgebung
  • Hygiene Design
  • Kälte- und Klimatechnik

In den ersten drei Semestern überwiegen die klassischen Grundlagenmodule des Maschinenbaus wie z. B. Mathematik, Physik / Chemie, Mechanik, Werkstoff- und Fertigungstechnik, Konstruktion und Thermodynamik. Die höheren Semester sind gekennzeichnet durch ein vertiefendes anwendungsorientiertes Lehrangebot in der jeweiligen Fachrichtung.

Studienziel

In dem dreijährigen dualen Bachelor-Studium finden Theorie (während des Semesters) und Praxis (während der vorlesungsfreien Zeit) grundsätzlich im Wechsel statt. Das duale Studium startet mit einer Kennenlernphase, die im August beginnt. In dieser Zeit lernt der Studierende das Unternehmen und dessen Abläufe und Prozesse kennen. Im Oktober beginnen die Vorlesungen des ersten Semesters. Nach dem ersten, zweiten und dritten Semester findet eine Praxisphase statt. Im Anschluss an das vierte Semester folgt das Projektstudium, welches sich über das komplette fünfte Semester erstreckt. Abgesehen von zweitägigen Theoriemodulen bei StudiumPlus findet das Projektstudium im Unternehmen statt. Im Rahmen dessen werden größere Projekte bearbeitet. Im sechsten Semester wird, parallel zu den Vorlesungen, die Bachelor-Thesis erstellt. Zusätzlich zur Thesis wird das Kolloquium gehalten.

Perspektiven

Dieser Studiengang bietet eine breitgefächerte technische Ausbildung in vier innovativen und gefragten Studienschwerpunkten an. Das Studium bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Die Absolventinnen und Absolventen können Fach- und Führungsaufgaben in z. B. folgenden Bereichen übernehmen:

  • Automobil- und Zuliefererindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Formgebende Industrie
  • Verpackungsmaschinenbau

Studienaufbau

Das detaillierte Studienprogramm entnehmen Sie bitte den Webseiten von StudiumPlus.

Schwerpunkte / Wahlmöglichkeiten

Maschinenbau

Die Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau umfasst die Bereiche Konstruktion und industrielle Produktion, also die Methoden auf dem Weg zum Produkt. Die Studierenden lernen, Antworten auf komplexe ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen zu finden. Sie werden befähigt, ingenieurwissenschaftliche Methoden für die Lösung vielfältiger Aufgabenstellungen im allgemeinen Maschinenbau anzuwenden und umzusetzen, um so technische Systeme in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu planen, zu entwickeln und zu produzieren. Die Simulation des mechanischen Verhaltens von Bauteilen sowie die Automatisierungstechnik, als übergreifendes Teilgebiet der Ingenieurwissenschaften, runden das Studienangebot ab.

Kälte- und Klimatechnik

Die Fachrichtung Kälte- und Klimatechnik bildet Maschinenbauer speziell für den Bereich Kälte- und Klimatechnik aus. Dieser erstreckt sich vom Klimaanlagenbau, über verschiedene Kühltechniken und den Heizungsbau. Wichtige und zeitgemäße Themen, die die im Rahmen der Fachrichtung behandelt werden, sind die Konzeption und Umsetzung von Klimakammern, in denen zu Forschungszwecken Experimente unter ganz speziellen Temperaturbedingungen durchgeführt werden können. Die Fachrichtung Kälte- und Klimatechnik wäre heutzutage außerdem nicht denkbar ohne die Einbeziehung des Bereichs der regenerativen Energien.

Formgebung

Im Rahmen der Fachrichtung Formgebung erwerben die Studierenden theoretisches und fachliches Know-how für die Entwicklung von Maschinen, Vorrichtungen und Werkzeugen zur Herstellung industrieller Produkte mit komplexen Formen und Konturen unter funktionalen gebrauchs- und materialgerechten Gesichtspunkten. Die Fachrichtung fächert sich in Kunststofftechnik und Gießereitechnik auf. Die Kunststofftechnik richtet sich an die Kunststoffextrusions- und Kunststoffspritzgussindustrie sowie an den Modell-, Formen- und Werkzeugbau. Die Gießereitechnik dagegen eher an die Gusseisen- und Druckgussindustrie.

Hygiene Design

Die Fachrichtung Hygiene Design bildet einen Teilbereich des Sondermaschinenbaus. Besonders im Nahrungsmittelbereich und im Bereich pharmazeutischer Produkte müssen Maschinen, Anlagen und Komponenten nach höchsten hygienischen Standards konstruiert und gebaut sein. Die Fachrichtung vermittelt Gestaltungsprinzipien, die konstruktive Schwachstellen vermeiden, welche hygienebezogene Gefährdungen begünstigen können. Zentrale Punkte des Hygiene Designs sind dabei, dass die Materialien, Oberflächen und konstruktiven Elemente gut zu reinigen sind und die mikrobiologische Grundlagen zur Keimbildung und Bakterien.

 

Formalia

Studienmodell

Duales Studium (StudiumPlus)
Bachelor, praxisintegriert, Vollzeit

Abschlussgrad

Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Engineering (B. Eng.) ab.

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

Studienort

Der Studiengang wird am Campus Wetzlar, Bad Hersfeld, Biedenkopf, Frankenberg und Limburg angeboten.

Kosten

Semesterbeitrag (ggf. zuzüglich Studiengebühren bei Auslandssemester).

Akkreditierung

ZEvA Hannover am 07.04.2010 (Erstakkreditierung)  tooltip