Hebammenwissenschaft

  • StudienmodellBachelor
    Abschluss
    Dual
  • StudienbeginnWintersemester
  • Regelstudienzeit7 Semester
  • ZulassungsmodusZulassungsfrei
  • StudienortGießen
  • Kosten/BesonderheitenSemesterbeitrag

Ein 2020 in Kraft getretenes Bundesgesetz hat die Hebammenausbildung in Deutschland reformiert und die Akademisierung des Qualifizierungswegs zum Standard erhoben. Hebammen sollen fortan im Rahmen von Studiengängen ausgebildet werden, die dual angelegt sind.

Der in Vollzeit konzipierte duale Studiengang Hebammenwissenschaft wurde gemeinsam von dem Fachbereich Gesundheit der Technischen Hochschule Mittelhessen, dem Fachbereich Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie, als verantwortliche Praxiseinrichtung, dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) / Standort Gießen, entwickelt.

Hebammen unterstützen durch ihr Fachwissen Frauen in der Schwangerschaft, bis hin zur Geburt, Wochenbett, Stillzeit und Familienwerdung. Sie arbeiten dabei in kleineren und größeren Teams als auch eigenverantwortlich.

STUDIUM

BEWERBUNGSMODALITÄTEN

Der Zugang zum dualen Bachelorstudiengang setzt voraus:

1. eine Hochschulzugangsberechtigung nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a HebG in der jeweils gültigen Fassung nach einer mindestens 12 jährigen Schulausbildung oder eine Qualifikation gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1b HebG in der jeweils gültigen Fassung.

2. den Abschluss eines Vertrags zur akademischen Hebammenausbildung mit dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) als verantwortlicher Praxiseinrichtung nach § 1 des Kooperationsvertrags zur Durchführung eines gemeinsam getragenen dualen Bachelorstudiengangs Hebammenwissenschaft zwischen der Technischen Hochschule Mittelhessen und der Justus-Liebig-Universität Gießen. Vor Vertragsschluss ist der verantwortlichen Praxiseinrichtung durch eine aktuelle ärztliche Bescheinigung die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Hebammenberufs nachzuweisen. Außerdem ist vor Vertragsschluss durch ein erweitertes Führungszeugnis nachzuweisen, dass die Bewerberin oder der Bewerber sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Absolvierung des Hebammenstudiums ergibt.

3. bei ausländischen Studienbewerberinnen oder –bewerbern ausreichende Deutschkenntnisse, nachgewiesen z. B. durch eine erfolgreich abgeschlossene „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH-2)“ oder durch einen erfolgreich abgeschlossenen „Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF, mindestens mit dem Ergebnis 4x4 Punkte)“ oder durch die erfolgreich abgelegte „Zentrale Oberstufenprüfung (ZOP)“ des Goetheinstituts oder einen anderen Nachweis, der den oben genannten mindestens entspricht (entsprechend der jeweils gültigen Beschlusslage der Kultusministerkonferenz).

siehe Bewerbung

BERUFSAUSSICHTEN