Im Herbst kann es kalt und regnerisch werden aber auch einige warme, sommerliche Herbsttage sind nicht selten. Das Wetter wechselt mitunter innerhalb weniger Stunden. Das kann bei einigen Menschen dazu führen, dass sie sich unwohl oder sogar krank fühlen. Dieses Phänomen nennt man Wetterfühligkeit. Es tritt auf, wenn der Organismus sich nicht schnell genug an Wetterumschwünge anpassen kann. Wetterfühligkeit wird vor allem bei Hitzewellen, Temperaturstürzen, Gewitter und Veränderung von Luftdruck oder -feuchtigkeit spürbar.

Herbst

Das hat Auswirkungen auf die allgemeine Befindlichkeit, die Stimmung und die Leistungsfähigkeit. Das vegetative Nervensystem, das unter anderem die Atmung, Stoffwechsel und Verdauung steuert, ist überreizt. Dies zeigt sich in Symptomen wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schwindel, Schlafstörungen oder auch Schmerzen in Knochen, Gelenken und Narben.

Besonders betroffen sind chronisch kranke Personen, die zum Beispiel Asthma oder Rheuma haben.

Damit Wetterumschwünge nicht deine Pläne durchkreuzen, weil du erschöpft bist oder Kopfschmerzen hast, ist Abhärtung die beste Methode. Dazu genügt es schon, täglich eine halbe Stunde an der frischen Luft zu verbringen. Außerdem kann die Anpassungsfähigkeit des Organismus durch Wechselduschen oder Kneipp-Anwendungen gestärkt werden. Wenn Stress die Ursache für die erhöhte Empfindlichkeit ist, können dir auch Entspannungsübungen helfen.

Wo kann man denn Spazieren gehen, um lang genug an der frischen Luft zu sein? Diese Tipps haben wir hier gesammelt.

Und hier haben wir noch Radtouren.

Zur Entspannung gibt’s hier vom Hochschulsport etwas Yoga im Sitzen.