Prof. Dr. Matthias Groß präsentiert Forschung zu KI-Kompetenz und wissenschaftlichem Arbeiten an der University of Oxford

Im Rahmen der 12th International Conference on Information Management (ICIM 2026) vom 27. bis 29. März an der University of Oxford präsentierte Prof. Dr. Matthias Groß vom Fachbereich Wirtschaft seinen Beitrag „No Gains Without Skills: The Moderating Role of AI Literacy in Academic Writing Outcomes“. Für seinen Vortrag wurde er mit dem „Award for the Best Oral Presentation“ ausgezeichnet.

Prof. Groß im Foyer mit der Award Urkunde
Im Zentrum des Beitrags stand die Frage, wie sich die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten auswirkt. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: Positive Effekte zeigen sich insbesondere bei formalen Aspekten sowie bei der Qualität der Diskussion und Implikationen. Für den Literatur- und Theorieteil sowie für den empirischen Teil sind hingegen keine direkten Effekte erkennbar. Zugleich wird deutlich, dass insbesondere die KI-Kompetenz (AI Literacy) der Studierenden von zentraler Bedeutung ist. Hinsichtlich der Qualität des Literatur- und Theorieteils entfaltet die Nutzung von KI erst unter der Bedingung hoher KI-Kompetenz einen signifikant positiven Effekt. Auch für die Qualität von Diskussion und Implikationen zeigt sich ein positiver moderierender Einfluss der KI-Kompetenz.

Mit seinem Beitrag unterstreicht Prof. Dr. Matthias Groß die wachsende Bedeutung von KI-Kompetenz für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten. Die Auszeichnung würdigt dabei nicht nur die wissenschaftliche Relevanz des Themas, sondern auch die internationale Sichtbarkeit der Forschung des Fachbereichs Wirtschaft der THM Business School.